Schuldenkrise: Beitrag privater Gläubiger

OECD-Generalsekretär Angel Gurria bei seinem Österreich-Besuch
Foto: ap

Die Steuerzahler in den Euroländern leisten bereits ihren Beitrag. Jetzt seien die privaten Gläubiger am Zug, fordert die OECD.

OECD-Generalsekretär Angel Gurria hat sich am Montag in Wien eindinglich für eine Beteiligung der privaten Gläubiger an der Lösung der Schuldenkrise in einigen Eurozonen-Ländern ausgesprochen. Die Steuerzahler in den Euroländern würden ihren Beitrag zur Stabilisierung leisten, auch die privaten Gläubiger müssten dies tun, forderte Gurria.

Griechenland brauche für die Bewältigung seiner Probleme "mehr Zeit": Sowohl für die Stabilisierung des Haushalts als auch für die Privatisierungen müsse dem Land Zeit gewährt werden. Für Österreich rechnet Gurria nicht mit negativen Auswirkungen durch die Krise in den Eurozonen-Ländern Griechenland, Italien, Spanien und Portugal. Lediglich die Bedienung der Schulden könne durch die Instabilitäten auf den Märkten etwas teurer werden.

(apa / ps) Erstellt am
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