Wirtschaft
27.10.2017

s Bausparkasse streicht mehr als ein Viertel der Jobs

Sicherheitshalber bis zu 76 der 273 Mitarbeiter beim AMS zur Kündigung angemeldet. Zahl soll aber niedriger sein.

Bei der s Bausparkasse, der Bausparkasse der österreichischen Sparkassen, ist ein massiver Job-Abbau in Gange. Am Mittwoch hat das Unternehmen beim AMS Wien 76 seiner 273 Mitarbeiter zur Kündigung angemeldet. Zuvor hatte der Aufsichtsrat "ein Paket zur Gestaltung der Zukunft der s Bausparkasse verabschiedet".

Diese hohe Zahl von Mitarbeitern habe man vorsorglich dem Frühwarnsystem des AMS angemeldet, da man noch nicht wisse, wie hoch das Interesse in der Belegschaft am Gleitpensions-Modell sei, das man anbieten werde

"Dieses beinhaltet jene Schritte, die sich die s Bausparkasse in Zeiten guter Ergebnisentwicklung überlegt hat, um sich für die Zukunft am Markt aufzustellen", teilt das Unternehmen auf Anfrage dem KURIER mit. "Besonderes Augenmerk dabei hat die Digitalisierung unserer Prozesse." Man möchte den Kunden ein einfaches und schnelleres Service bieten. Oder anders gesagt: Aufgrund der Digitalisierung der Abläufe werden nur noch wenige stationäre Abwicklungsstellen benötigt. Von diesem Job-Abbau sind vor allem Mitarbeiter älter als 55 Jahre (51 Personen) betroffen.

"Aus formalen Gründen wurden alle Mitarbeiter mit einer Vorlaufzeit zur Regelpension von bis zu sieben Jahren in das Frühwarnsystem des AMS gemeldet", teilt die s Bausparkasse mit. Diesen wird nun ein betriebliches Gleitpensions-Modell angeboten.