Wirtschaft
02.04.2012

Rückzahlung der EZB-Milliarden kommt früher

Laut Financial Times wollen europäische Großbanken die Rückzahlung der Geldspritzen so früh wie möglich starten.

Einige europäische Großbanken wollen einem Zeitungsbericht der Financial Times zufolge möglichst früh mit der Rückzahlung der Milliarden aus den beiden Mega-Geldspritzen der EZB beginnen. Das größte italienische Geldhaus Unicredit, die BNP Paribas und die Societé Generale aus Frankreich sowie das spanische Institut La Caixa bereiteten sich darauf vor, bereits nach Ablauf der zwölf Monate langen Sperrfrist ein Drittel der geliehenen Summe zurückzuerstatten, berichtete die Zeitung am Montag unter Berufung auf Finanzkreise.

Niedrigzins-Gelder

Bei den Langfristtendern der Europäischen Zentralbank im Dezember und Februar hat sich die Bankenbranche insgesamt eine Billion Euro zu dem Niedrigzins von einem Prozent besorgt. Das Geld muss nach drei Jahren zurückgezahlt werden. Die Banken dürfen dem Blatt zufolge aber bereits nach zwölf Monaten damit beginnen.

Die EZB hatte ihre Geldschleusen geöffnet, um Banken und Unternehmen über die Schuldenkrise hinwegzuhelfen und unter Druck gekommene Euro-Staaten am Anleihemarkt zu entlasten.

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