Post-Mitarbeiter gehen und kommen

Die Postler stellen Briefe und Pakete vorerst weiter wie bisher zu, der Arbeitskampf wurde vertagt.
Foto: KURIER /gruber franz

Gabriele Heinisch-Hosek wil mit Postlern die Lehrer entlasten. Prämie fürs Wechseln: 10.000 Euro.

Wenn’s wirklich wichtig ist, dann lieber mit der Post: Diese sucht jetzt Mitarbeiter per Flugblatt, das an heimische Haushalte verteilt wird. Teamleiter in Postfilialen, Verkäufer in Voll- und Teilzeit, Lehrlinge und Personal für den Logistikbereich – insgesamt will man eine dreistellige Zahl an Mitarbeitern einstellen. „Weil wir mitten in einem Change-Prozess stehen“, so Personalchef Franz Nigl. Und die Umschulung von bestehenden Mitarbeitern oft nicht möglich sei.

Dem Aufbau steht ein Abbau gegenüber: Nigls Ziel ist es, bis 2014 bei der Post 500 Mitarbeiter weniger zu haben. Das soll auch mit Abwanderungen ins Innen-, Justiz- und Finanzministerium erreicht werden: 330 Post-Beamte haben bereits zur Polizei gewechselt.

Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek hat zudem neue Pläne: Zur Entlastung der Lehrer peilt sie an, dass Post-Bedienstete künftig auch in die Schul-Verwaltungen versetzt werden können. Prämie fürs Wechseln: 10.000 Euro brutto für jeden Beamten.

Mehr zum Thema

(kurier) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?