Wirtschaft 01.01.2012

Petrikovics: "Hatte auf Aktiengewinn Anspruch"

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Ex-Chef der Immofinanz-Gruppe sowie vier weiteren Personen Untreue vor.

Die Staatsanwaltschaft wirft Karl Petrikovics, dem früheren Chef der Immofinanz-Gruppe, sowie vier weiteren Personen Untreue und die Bildung einer kriminellen Vereinigung vor. Das frühere Immofinanz-Management soll sich im Vorfeld des Börsengangs der Immoeast AG ein Aktienpaket gesichert und dieses der damaligen Constantia Privatbank mit Gewinn weiterverkauft haben – ohne Genehmigung durch den Aufsichtsrat.

Petrikovics weist die Vorwürfe zurück. „Ich habe Gewinne auf Aktien lukriert, auf die ich Anspruch hatte. Dem Unternehmen wurde kein Schaden zugefügt“, sagt er in der jüngsten profil -Ausgabe. Er und seine Kollegen hätten der Privatbank Aktien geborgt. Nachdem die Bank die Papiere nicht zurückgeben konnte, „wurden wir wirtschaftlich so gestellt, als hätten wir diese immer gehalten“, so Petrikovics.

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( Kurier ) Erstellt am 01.01.2012