Wirtschaft
16.11.2017

Österreich bei Inflation weiter über EU-Durchschnitt

Im Oktober ist die Inflationsrate zwar leicht gesunken, sie liegt aber immer noch klar über der durchschnittlichen Teuerung im Euroraum.

Österreich liegt bei der Inflationsrate weiter deutlich über dem EU-Durchschnitt. Im Vergleich zum Vormonat ist die Quote im Oktober zwar leicht auf 2,3 gesunken, wie aus Daten von Eurostat vom Donnerstag hervorgeht. Allerdings verzeichnete die Alpenrepublik damit die sechsthöchste Inflationsrate der EU. Der EU-Durchschnitt lag im Oktober bei 1,7 Prozent (September: 1,8 Prozent).

Am stärksten stiegen die Preise in Litauen (4,2 Prozent), Estland (4,0 Prozent), Großbritannien (3,0 Prozent), Tschechien (2,8 Prozent) und Lettland (2,7 Prozent). Den geringsten Wert verzeichneten erneut Zypern (0,4 Prozent), Irland, Griechenland und Finnland (je 0,5 Prozent).

Die Eurozone kam auf eine Teuerung von 1,4 Prozent, im September waren es noch 1,5 Prozent. Im Vorjahresvergleich betrug der Wert 0,5 Prozent.

Der stärkste Preistreiber im Euroraum kam von Kraftstoffen für Verkehrsmittel (+0,10 Prozentpunkte), Restaurants und Cafes (+0,08 Prozentpunkte) sowie Milch, Käse und Eier (+0,06 Prozentpunkte). Die größten Verbilligungen gab es bei der Telekommunikation (-0,11 Prozentpunkte), den Bekleidungsartikel (-0,07 Prozentpunkte) und dem Sozialschutz (-0,04 Prozentpunkte).