ÖBBler protestieren gegen Kantinen-Aus

Foto: KURIER/Franz Gruber

Knapp ein Drittel der ÖBB-Kantinen werden österreichweit gesperrt. In Graz und Villach kam es zu Betriebsversammlungen.

14 der 47 ÖBB-betriebseigenen Kantinen werden gesperrt. Aus Protest dagegen haben am Freitag in Graz und Villach Betriebsversammlungen stattgefunden. Zu Beeinträchtigungen des Bahnverkehrs kam es nicht.

In einem Gespräch zwischen Management und Betriebsrat habe es "eine Annäherung gegeben", sagte ein Sprecher. Ziel sei es, die Essensversorgung auch im Schichtbetrieb sicherzustellen. Gleichzeitig müsse aber die angestrebte Einsparung von 3,7 Millionen Euro erreicht werden.

Die Schließung der 14 Kantinen-Standorte an Bahnhöfen - zwölf Ausgabestellen (Buffets) und zwei Küchen - sei durch mangelnde Rentabilität notwendig geworden, argumentierten die ÖBB. Die rund 40 betroffenen Mitarbeiter sollen in anderen Bereichen zum Einsatz kommen. In Wien sind vier, in Kärnten drei und in Niederösterreich sowie der Steiermark zwei Einrichtungen zugesperrt worden, je eine Schließung erfolgte in Salzburg, Oberösterreich und Tirol.

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(apa / aho) Erstellt am
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