© ÖBB/Wieser

Schieneninfrastruktur
04/25/2016

ÖBB investieren 1,9 Milliarden Euro in Kärnten

Dazu sind 60 Mio. extra für Stärkung des Nahverkehrs paktiert.

Mehr als 1,9 Mrd. Euro investieren die ÖBB bis zum Jahr 2021 in die Schieneninfrastruktur Kärntens. Dazu kommen noch 60 Mio. Euro extra für die Stärkung des Kärntner Nahverkehrs, wie Infrastrukturminister Gerald Klug (SPÖ) am Montag in Klagenfurt erklärte. Diese Summe fließt bis 2023 ins südlichste Bundesland.

Ein entsprechender Vertrag wurde von Klug, ÖBB-Chef Christian Kern, Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) und Verkehrslandesrat Rolf Holub (Grüne) unterzeichnet. Im laufenden Jahr werden in die Modernisierung von Bahnhöfen, in Barrierefreiheit und Sicherheitsmaßnahmen 250 Mio. Euro investiert, so Klug. Die Arbeitsaufträge sollen dabei zu vier Fünftel Kärntner Unternehmen zugutekommen. Kaiser rechnete vor, dass die Investitionen der Bahn die Sicherung von rund 30.000 Arbeitsplätzen bedeuteten.

Neue S-Bahn-Linie nach Hermagor

Holub kündigte an, es werde eine neue S-Bahn-Linie für Kärnten geben, mit der "S4" werde dann Hermagor im Stundentakt erreichbar sein. Dazu komme eine Verlängerung der "S3", insgesamt 14 Bahnhöfe werden barrierefrei gemacht. Nach wie vor das größte Bahnprojekt in Kärnten ist aber die Koralmbahn.

Klagenfurt-Graz in 45 Minuten

Die insgesamt 130 Kilometer lange Strecke zwischen Klagenfurt und Graz mit dem 33 Kilometer langen Koralmtunnel soll 2023 fertiggestellt werden. Dann wird man mit dem Zug von Klagenfurt nach Graz nur noch 45 Minuten unterwegs sein.

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