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ÖAMTC
11/22/2013

Spritpreisverordnung: Autofahrer zahlen drauf

Laut ÖAMTC kostet das Tanken zum "falschen" Zeitpunkt Österreichs Autofahrer jährlich 50 Millionen Euro.

Autofahrer, die am Nachmittag tanken, zahlen meist zu viel. Der Autofahrerclub ÖAMTC schätzt, dass das Tanken „zum falschen Zeitpunkt“ die Autofahrer in Österreich rund 50 Millionen Euro kostet.

Der Grund dafür liegt in der Spritpreisverordnung, wonach die Tankstellen nur einmal am Tag um 12 Uhr mittags die Preise anheben und anschließend nur noch senken dürfen. Dadurch würden die Mittags-Preiserhöhungen meist zu groß ausfallen. Die Verordnung sollte daher zu Jahresende auslaufen und durch das Prinzip „Ein Tag – ein Preis“, ersetzt werden, fordert der ÖAMTC.

Prinzip "Ein Tag – ein Preis"

Der ARBÖ dagegen warnt vor einer Beendigung dieser Verordnung. Man dürfe nicht vergessen, dass mit der Verordnung auch ein Preismeldesystem der Tankstellen an die E-Control verbunden sei. Die Autofahrer hätten damit völlige Transparenz und könnten via Internet oder Handy-App rasch die billigste Tankstelle herausfinden. „Zu starke Preiserhöhungen zu Mittag halten daher nicht lange“, ist ARBÖ-Chefin Lydia Ninz überzeugt.

Zudem ist sie skeptisch, ob nach einer Aufhebung der Verordnung tatsächlich eine Nachfolgeregelung gefunden werde. Bis zum Jahresende sei dafür nicht genug Zeit.

Hier geht's zum Spritpreisrechner.

So lässt sich Sprit sparen

REUTERSAn attendant prepares to refuel a car at a petrol station in Rome January 4, 2012. Italians were hit with an increase in petrol prices last month, a first tangible sign of Prime Minister Mario Montis 30-billion euro ($40.1 billion) austerity packag

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