Niki Lauda muss pro Jahr zehn Auftritte für Novomatic absolvieren

© APA/HERBERT NEUBAUER

Kapperl-Logo
03/02/2017

Novomatic und Niki Lauda verlängern Vertrag

Glücksspielkonzern zahlt bis Ende 2020 für das Logo am roten Kapperl

von Andrea Hodoschek

Das Logo von Novomatic wird noch bis Ende 2020 das Kapperl von Niki Lauda zieren. Der Sponsor-Vertrag wäre zwar erst Ende 2017 abgelaufen, doch der Glücksspielkonzern verlängerte seine Vereinbarung mit dem dreifachen Formel-1-Weltmeister vorzeitig um vier Jahre.

Ausschlaggebend war die Siegesserie von Mercedes. Novomatic spricht von "erfolgreicher Zusammenarbeit", mit Lauda habe man eine "international bekannte Persönlichkeit, die mit Technik auf höchster Ebene verbunden wird".

Lauda trat erstmals Anfang 2014 bei der Verleihung der Golden Globes in Los Angeles mit dem roten Novomatic-Kapperl auf. "Mercedes ist sehr erfolgreich unterwegs und mit meiner Medienpräsenz für das Kapperl ging es kontinuierlich bergauf. Alle sind hoch zufrieden", sagt Lauda im Gespräch mit dem KURIER.

Über das Honorar schweigen sowohl Novomatic als auch Lauda eisern. Die Gage dürfte deutlich über einer Million Euro liegen.

Glücksgriff

Der Gaming-Konzern hat mit Lauda einen Glücksgriff gemacht. Die Erfolgsserie von Mercedes hat den Marktwert der Rennsportlegende enorm gesteigert. Vor zwei Monaten verlängerte Mercedes die Verträge mit Lauda als Aufsichtsratsboss des Rennteams und mit Toto Wolff als Motorsportchef ebenfalls bis Jahresende 2020.

Laut einer kürzlich präsentierten Umfrage von Marketagent.com ist Lauda der bekannteste österreichische Promi. Neun von zehn Österreichern kennen die Rennsport-Legende. Bei der Frage, welcher Promi aus der Werbung im Gedächtnis geblieben ist, landete Lauda hinter David Alaba und Hermann Maier auf Platz drei.

Trotzdem zahlt Novomatic an Lauda angeblich nicht mehr als für den Erstvertrag. Lauda hat sich wieder verpflichtet, pro Jahr zehn Auftritte für Novomatic als Testimonial zu absolvieren.

Der Markenbotschafter ist in der Gaming-Gruppe oberste Chefangelegenheit. Konzerngründer und Eigentümer Johann F. Graf handelte mit Lauda auch die Verlängerung aus. Bei einem Kaffee im Novomatic-Forum in der Wiener City wurden die Herren rasch einig. Lauda attestiert dem Selfmade-Industriellen "Handschlagqualität. Nicht nur die Zusammenarbeit funktioniert perfekt, zwischen uns stimmt auch die Chemie".

RTL-Vertrag bis Ende 2017

Laudas langjähriger Moderatoren-Vertrag mit RTL läuft noch bis Jahresende 2017. Eine Verlängerung hängt davon ab, ob der neue Formel-1-Eigentümer, die Liberty Media des US-Milliardärs John Malone, die Kooperation mit dem Privatsender fortsetzt.

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