Franz Schellhorn, Initiator und Leiter des Thinktanks "Agenda Austria" am 12.02.2013 in Wien.

© KURIER/Jeff Mangione

Agenda Austria
08/23/2013

Neuer Thinktank für wirtschaftsliberale Ideen

Agenda Austria: Zum Auftakt gab es ein "Handbuch der intellektuellen Selbstverteidigung".

Mehr Wirtschaftsliberalismus in Österreich lautet die Botschaft des neugegründeten Thinktanks Agenda Austria. Konkret geht es laut dem früheren Wirtschaftschef der Presse und nunmehrigen Agenda-Austria-Leiter Franz Schellhorn um Konzepte für „marktwirtschaftliche Lösungsansätze“. Wissenschaftler erstellen Studien, die dann veröffentlicht werden. Finanziert wird die Agenda Austria von Unternehmen und Privatpersonen. Namen wurden vorerst keine genannt.

Als erste Publikation wurde ein kleines „Handbuch der intellektuellen Selbstverteidigung“ vorgestellt. Laut dem Bändchen ist es ein „Mythos“, dass sich „die Schere zwischen Arm und Reich öffnet“. Aus Sicht der Agenda Austria ist Österreich nämlich bereits „Umverteilungsweltmeister“. Dazu kommt: „Zu viel Umverteilung ist nicht nachhaltig, und sie schwächt die Produktivität.“

Die neue Denkfabrik bezeichnet sich als "unabhängig, aber nicht neutral".

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