Bisher war die Erste Gruppe auf mehr als 20 verschiedene Standorte in Wien aufgeteilt

© KURIER/Reinhard Vogel

300 Millionen Euro
02/08/2016

Neue Erste-Zentrale kommt günstiger als geplant

Mit Juni geht das neue Hauptquartier beim Belvedere vollständig in Betrieb.

Bis Juni wird das neue Hauptquartier der Erste Group beim Wiener Hauptbahnhof vollständig von den rund 4.500 Mitarbeitern bezogen sein. In mehreren Wellen siedeln jeweils rund tausend Leute auf dem Campus.

Was eine Rarität ist: Die Zentrale hat weniger gekostet als veranschlagt. Beim Bau habe es weder beim Zeitplan noch beim Budget Überschreitungen oder Verzögerungen gegeben. Die gesamten Baukosten blieben mit rund 300 Millionen Euro unter den Vorgaben. Projektentwickler und Bauherr war die Immorent, Immobilientochter der Erste Group. Für den Bau wurden in Summe Aufträge an rund tausend Firmen vergeben.

Nach Erste-Angaben ist es die "modernste Konzernzentrale Österreichs" geworden. Der Komplex mit 25.000 Quadratmetern Grundstücksfläche an offener, geschwungener Architektur mit öffentlich zugänglicher Erdgeschoßzone samt Restaurant und Cafe entziehe sich "der üblichen Hermetik" von Bankzentralen. Geplant wurde das Gebäude von Henke Schreieck Architekten.

Mit dem Campus soll es zu einer Reduktion der Betriebskosten um rund 20 Prozent kommen – bisher war die Erste Gruppe auf mehr als 20 verschiedene Standorte in Wien aufgeteilt.

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