Wer jemanden zum Essen in einen Laden einer Hamburgerkette ausführt, hat verloren. Auch wenn uns die Werbung glauben machen will, dass dem nicht so wäre.

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Nach Wallraff-Report
05/08/2014

Hygienemängel: Umsatzeinbußen bei Burger King

Nachdem ein Bericht Hygienemängel bei Burger King aufgedeckt hat, geht in vielen deutschen Filialen der Umsatz zurück.

Nach Berichten über Hygienemängel in einigen Filialen von Burger King ist der Umsatz der Fast-Food-Kette zurückgegangen. Deutschland-Chef Andreas Bork sagte der Bild-Zeitung vom Donnerstag: "Das hat uns hart getroffen. In vielen deutschen Filialen verzeichnen wir Umsatzeinbußen."

"Unverdienterweise unter Beschuss"

Dies sei "umso bedauerlicher", als die meisten Filialen in einem "Top-Zustand" seien. Sie seien unverdienterweise in Misskredit geraten. Gefragt, ob Rabattaktionen verlorenes Vertrauen bei den Kunden wiedergutmachen könnten, sagte der Manager: "Das können wir uns vorstellen." Vor allem aber gehe es um Qualität und Transparenz, um damit das Vertrauen der Gäste wieder zurück zu gewinnen.

Zwei Filialen geschlossen

Ein RTL-Team um den JournalistenGünter Wallraffhatte unter anderem über schwere Hygienemängel in Filialen des Franchisenehmers Yi-Ko Holding berichtet. Der Geschäftsführer der Firma, Ergün Yildiz, trat zurück. Zudem wurdenzwei Burger King-Filialen bis auf Weiteres geschlossen. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten forderte auch einen "Neustart" für die Arbeitsbedingungen und Rechtssicherheit der Beschäftigten.

Protestaktion

Indes haben Angestellte von Fast-Food-Ketten in den USA - nach mehreren Streiks in den vergangenen Monaten - nun zu einem weltweiten Protesttag aufgerufen. Angestellte von Schnellrestaurants würden die Arbeit niederlegen, um ihrer Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen Nachdruck zu verleihen, hieß es am Mittwoch in New York. In den USA bekommen die meisten Beschäftigten in der Branche derzeit den Mindestlohn von 7,25 Dollar pro Stunde. Sie verlangen mindestens 15 Dollar.

Der Protesttag soll nächsten Donnerstag stattfinden. In den USA beteiligen sich Angestellte in 150 Städten am Streik, geplant sind aber auch Protestaktionen in 33 anderen Ländern, darunter in Japan, Brasilien, Marokko oder Italien.

Die Fastfood-Konzerne bleiben damit in den Negativ-Schlagzeilen: Erst im März klagten McDonald's-Mitarbeiter in drei US-Bundesstaaten ihren Arbeitgeber wegen unfairer Bezahlung:

McDonald's - Jahreszahlen

A worker cleans a window of a McDonald's restauran

In this Tuesday, Jan. 21, 2014, photo, the McDonal…

File photo of a worker drilling a hole underneath

File of a McDonald's restaurant sign at a McDonald

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