Wirtschaft 05.12.2011

MP3- und Multimedia-Player: Auch günstig klingt gut.

© Bild: VKI

"Konsument": Große Preisunterschiede bei nahezu gleicher Qualität.

Unterwegs Musik hören, Fotos oder Filme anschauen - Multimediaplayer sorgen für Abwechslung. Doch es gibt nur wenige Geräte, die bei Ton- und Bildqualität gleichermaßen gute Ergebnisse liefern. Besonders bei der Bildqualität von Videos darf man bei vielen Multimediaplayern keine Wunder erwarten. Dennoch: Die Mehrheit der getesteten Player schneidet "gut" ab. Sowohl bei den Multimediaplayern als auch bei den MP3-Playern hat Sony die Nase vorn, gefolgt von Apple. Fast ebenso gut bewertet, aber mit 113 Euro um - wesentlich - mehr als die Hälfte billiger, ist der Philips GoGear Ariaz. Für jene, die nicht auf eine bestimmte Marke fixiert sind, zahlt sich der Vergleich also aus.

"Unsere Tests zeigen immer wieder, dass die Tonqualität von Multimediaplayern und MP3-Playern gut, meist sogar sehr gut ist. Der Knackpunkt ist allerdings, dass die mitgelieferten Kopfhörer diese Qualität mindern. Wer also Wert auf guten Klang legt, muss in den meisten Fällen nochmals in die Tasche greifen und hochwertige Kopfhörer dazukaufen", weiß "Konsument"-Experte Peter Gradauer. Immerhin sechs der 17 Multimediaplayer liefern aber bereits mit dem Standardzubehör guten Klang - darunter die getesteten Apple-Player, zwei Sony-Geräte und der Samsung YP-P3.

Drei Geräte - von Sony und Apple - erzielen bei der Foto- und Videoqualität gute Testergebnisse, zählen aber zu den vergleichsweise größeren Geräten und mit einem Gewicht von rund 100 Gramm zu den schwereren Playern im Test. Schwergewicht bei der Betriebsdauer ist dagegen der Multimediaplayer iriver E30. Er läuft rund 60 Stunden, bevor der Akku wieder aufgeladen werden muss. Am anderen Ende der Skala stehen die MP3-Player Memup klip und Memup divine mit einer Betriebsdauer von nur fünf Stunden. Weiterer Schwachpunkt: Memup MP3-Player haben kein Display und sind daher äußerst mühsam zu bedienen.

Alle Informationen zum Thema und vieles mehr gibt es unter www.konsument.at

Erstellt am 05.12.2011