© De Witt

Insolvenz
01/19/2015

Möbel-Erzeuger Gerhard de Witt ist pleite

Der Betrieb hat rund 3,4 Millionen Euro Schulden, die fünf Eigen-Filialen sollen geschlossen werden.

von Kid Möchel

Der niederösterreichische Möbel-Hersteller Gerhard de Witt Gesellschaft m.b.H. mit Sitz in Stockerau ist pleite. Über den Betrieb, der sich auf die Produktion von Selbstbaumöbel spezialisiert hat, wurde am Montag am Landesgericht Korneuburg ein Konkursverfahren eröffnet. Das bestätigt Gerhard Weinhofer vom Gläubigerschutzverband Creditreform dem KURIER. 36 Mitarbeiter sind von der Insolvenz betroffen. Die Gehälter wurden nur bis einschließlich November 2014 gezahlt.

Das 1989 gegründete Unternehmen produziert Möbel, die in fünf eigenen Filialen und in sechs Franchisenehmer-Filialen verkauft werden. Das Unternehmen leidet seit Jahren unter massiven Umsatzeinbußen und dem starken Wettbewerbsdruck der großen Möbelhäuser. Alleine im vergangenen Jahr ist der Umsatz um 20 Prozent gesunken. Der Verlust betrug rund 261.000 Euro.

Das Vermögen

Die Aktiva werden mit rund 500.000 Euro beziffert; es handelt sich dabei laut Firmenangaben um "offene Aufträge, die innerhalb von fünf bis sieben Wochen noch abgearbeitet werden können". Dazu kommt ein Bankguthaben in Höhe von 50.000 Euro.

Die Schulden

Die Verbindlichkeiten werden mit rund drei Millionen Euro beziffert. Wird das Unternehmen geschlossen, kommen weiter 400.000 Euro Forderungen, sprich Beendigungsansprüche der Dienstnehmer dazu. De Witt beabsichtigt die Schließung der fünf eigenen Filialen - vier davon in Wien und Niederösterreich - und stimmt einer etwaigen Schließung durch den Masseverwalter zu.

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