Mini-Spar für den schnellen Hunger

Neues Design: Der neue Spar-Markt "Food in the City" in der Babenbergerstraße in Wien ist in Weiß- und Brauntönen gehalten.
Foto: KURIER - Gnedt

Spar eröffnet das erste Geschäft "Food in the City", in dem man auch essen kann. Weitere Märkte sollen folgen. Konkurrent Rewe bietet schnelles Essen mit der Billa Box.

Die innerstädtischen Anbieter von Essen für die Mittagspause bekommen einen neuen Mitbewerber. Dort, wo die Wiener Mariahilfer Straße beginnt, eröffnet der Handelskonzern Spar heute, Donnerstag, ein Lebensmittelgeschäft, in dem auch gegessen werden kann. Kein Fast-Food in Speisesaal-Atmosphäre, sondern Nischen mit Barhockern und Stehtischen. "Wir wollen schnelles Essen anbieten", erläutert Spar-Vorstandsdirektor Hans Reisch die Idee. In guter City-Lage direkt neben einem U-Bahn-Aufgang ist die Hoffnung groß, auf viel Echo zu stoßen. Ganz allein ist Spar mit dieser Idee nicht. Konkurrent Rewe bietet schnelles Essen mit der Billa Box.

Ausbaupläne

Bewährt sich der Spar-Testmarkt in der Babenbergerstraße, werden weitere dieser Convenience-Geschäfte folgen. "Wir haben drei weitere Standorte im Auge, die 2012 realisiert werden sollen", so Reisch. "Wir werden unsere Präsenz in Wien ausbauen." Rewe will bis 2015 jährlich mindestens zehn neue Läden eröffnen. Auf 270 Quadratmetern Verkaufsfläche ist das in Spar-Geschäften übliche Sortiment im neuen Shop auf höherwertige 2500 Artikel reduziert. Kunden können in der Mittagspause oder am Heimweg ihr Essen kaufen: Sandwiches, Wraps und Panini, Süßspeisen stammen unter anderem von Aida und Imperial. Dazu gibt es eine Auswahl an Säften, Obst und Weinen.

Die Mitarbeiter sind speziell auf die Zubereitung der Speisen geschult. Rote Kellnerschürzen und rote Kappen verleihen den 22 Mitarbeitern ein flottes Outfit. Neu ist, dass die Theken extra niedrig sind. Damit soll die Kommunikation zwischen Kunden und Verkäufern verbessert werden. Auch Bezahlen ist an der Theke möglich, nochmaliges Anstellen an der Kassa entfällt.

"Wir erwarten einen hohen Umsatz", zeigt sich Spar-Vorstand Reisch optimistisch. Den angestrebten Umsatz beziffert er mit 5500 Euro pro Quadratmeter Verkaufsfläche - mehr als in größeren Spar-Märkten.

(kurier) Erstellt am
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