© KURIER/Jeff Mangione

Krisenbank
10/25/2014

Millionen-Betrug bei Hypo Alpe Adria in Udine

Sieben Manager sollen bei Zinsen für Leasingverträge mitgeschnitten haben.

Als hätte sie nicht schon Probleme genug, bekommt die verstaatlichte Krisenbank Hypo Alpe Adria nun auch Ärger mit der italienischen Tochter. Die Steuerpolizei in Udine hat die seit 2013 laufenden Ermittlungen gegen sieben hochrangige Manager des Geldhauses in Italien abgeschlossen.

Die Manager sollen ab 2004 bei der Zinssatzberechnung von 54.000 Leasingverträgen, die mit Privaten und Unternehmen abgeschlossen worden waren, unerlaubt Zinsen in Höhe von 88 Millionen Euro kassiert haben, teilte die italienische Steuerpolizei am Samstag mit. Den sieben Managern droht jetzt ein Prozess wegen Betrugs.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.