Millionen-Betrug bei Hypo Alpe Adria in Udine
© KURIER/Jeff Mangione
Sieben Manager sollen bei Zinsen für Leasingverträge mitgeschnitten haben.
Als hätte sie nicht schon Probleme genug, bekommt die verstaatlichte Krisenbank Hypo Alpe Adria nun auch Ärger mit der italienischen Tochter. Die Steuerpolizei in Udine hat die seit 2013 laufenden Ermittlungen gegen sieben hochrangige Manager des Geldhauses in Italien abgeschlossen.
Die Manager sollen ab 2004 bei der Zinssatzberechnung von 54.000 Leasingverträgen, die mit Privaten und Unternehmen abgeschlossen worden waren, unerlaubt Zinsen in Höhe von 88 Millionen Euro kassiert haben, teilte die italienische Steuerpolizei am Samstag mit. Den sieben Managern droht jetzt ein Prozess wegen Betrugs.
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