London und New York als Hotspots, Asien holt auf

ReutersA City worker walks near the Swiss Re building known as the Gherkin in the City of London December 9, 2011.  Europe secured an historic agreement to draft a new treaty for deeper economic integration in the euro zone on Friday, but Britain, the reg
Foto: Reuters London ist die teuerste Großstadt der Welt, was Immobilienpreise angeht: 48.900 Dollar je Quadratmeter.

Wien wird zwar als Destination zunehmend beliebt – im Ranking der beliebtesten Domizile für Superreiche rangiert Wien aber nur unter ferner liefen.

Laut einer Studie des britischen Immobilienunternehmens Knight Frank und der Citi Bank sind London, New York und Hongkong die Hotspots für die sogenannten High-net-worth individuals (HNWI), die als Personen mit mehr als 25 Millionen Dollar auf der Kante definiert werden.

Doch Asien holt kräftig auf: Peking, Schanghai, Singapur und Hongkong befinden sich unter den Destinationen, die rasch an Bedeutung gewinnen. "Chinas Luxusgütermarkt wächst jährlich um 35 Prozent und Luxusmarken wie Prada oder Gucci öffnen Geschäfte in Städten, die außerhalb Chinas kaum bekannt sind", schreibt Vickie Shiel von Knight Frank im Vermögensreport 2012.

Knappes Angebot

Doch hohe Nachfrage ist die eine Seite, knappes Angebot die zweite: Mit 14.200 Dollar/m2 rangiert Wien im internationalen Preisvergleich für Luxusimmobilien nur auf Rang 25. Klare Nr. 1: Das kleine Monaco mit 58.300 Dollar/m2, vor Cap Ferrat (an der Côte d’Azur) um 51.800 Dollar und London mit 48.900.

Doch Wien wird aufholen, glaubt Richard Buxbaum vom Maklerbüro Otto: "Es gibt schon viele Superreiche, die in Wien gekauft haben. Damit fühlen sich auch andere Superreiche hier wohl." Er erwartet, dass noch viele Superreiche Wiens Vorteile wie Sicherheit, Lebensqualität und Kulturangebot entdecken und dass Wien im globalen Attraktivitätsranking in den nächsten zehn Jahren von Platz 25 auf 17 aufhole. Sein Fazit: "Vor den Toren Wiens stehen noch viele neue Käufer."

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(kurier) Erstellt am
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