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12/06/2018

Die vier größten Irrtümer der Altersvorsorge

Wer heute nicht selbst für sein Alter finanziell vorsorgt, kann sich nicht darauf verlassen im Alter seinen Lebensstandard zu halten

1. Der Staat wird schon im Alter für mich vorsorgen

Noch immer verlassen sich viele Menschen auf die staatliche Rente. Die Nettoersatzraten, also die Leistungshöhe der staatlichen Pension im Vergleich zum Netto-Erwerbseinkommen, sind für derzeitige Pensionisten zwar noch attraktiv, sinken jedoch von Jahr zu Jahr. Die bereits in die Wege geleiteten Reformen, wie zum Beispiel die schrittweise Anhebung der Durchrechnungszeiträume, führen schon heute zu einer Pensionslücke von durchschnittlich 600 Euro.

2. Das mit der Altersvorsorge eilt nicht

Viele schieben das Thema Altersvorsorge lange vor sich her, weil sie auf ein Ansteigen des Einkommens warten wollen. Zudem gehen sie davon aus, dass später immer noch genug Zeit bleibt, um sich ein finanzielles Polster für den Ruhestand aufzubauen. Doch beim Ansparen ist Zeit wegen des Zinseszins-Effektes wichtiger als Rendite. Deshalb ist es besser in jungen Jahren mit kleinen Beträgen zu beginnen und bei einem höheren Einkommen die Prämien anzuheben.

3. Bei den niedrigen Zinsen hat Altersvorsorge keinen Sinn

Die Null-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank hinterlässt Spuren. Es stimmt, dass die Zinsen, historisch betrachtet, tatsächlich auf einem sehr niedrigen Niveau sind. Dieser Umstand führt bei vielen zu dem falschen Schluss, dass sich eine Altersvorsorge aktuell nicht rechnet. Doch das ist ein großer Irrglaube, denn die Zinsen werden zum einen nicht immer so niedrig bleiben. Zudem ist die Ansparzeit deutlich stärker zu bewerten als eine etwas höhere Rendite. Rentenversicherungen – übrigens als einzige Vorsorgeinstrumente am Markt – bieten eine lebenslange Rente. Und zwar ganz egal wie alt man wird!

4. Das Geld wird schon reichen, wenn man sich einschränkt

Jeder hat lebenslange Ausgaben, daher braucht man auch lebenslange Einnahmen. Wer direkt mittels Anleihen, Aktien oder Fonds anspart, kann am Ende der Laufzeit nur das angesparte Kapital verbrauchen. Das Problem dabei ist, dass keiner weiß, wie alt man einmal werden wird. Umfragen zeigen, dass die meisten Menschen ihre Lebenserwartung deutlich unterschätzen, weil sie die seit Jahrzehnten steigende Lebenserwartung vernachlässigen. Wenn also im Alter der mittels Sparbücher, Anleihen, Aktien oder Fonds angesammelte Kapitalstock aufgebraucht ist und man dann noch lebt, gibt es ein Problem. Einzig die Lebens- und Rentenversicherung garantiert eine lebenslange Rente und nur damit ist eine Versorgung bis zum Lebensende wirklich gesichert.