Lauda und Weirather brauchen neuen Sponsor

Der Ex-Skirennläufer Harti Weirather bangt um 300.000 Sponsorgelder von der Money Service Group.
Foto: KURIER/Kristian Bissuti

Die Money Service Group bereitet nach Niki Lauda nun auch Harti Weirathers Agentur WWP Sorgen. 300.000 Euro soll die WWP noch bekommen.

Nach Niki Lauda bangt auch Harti Weirathers Sportevent Vermarktungsagentur WWP um Sponsorgelder. Der bisherige Sponsor von Laudas Kapperl und des Hahnenkammrennens, die Money Service Group ist ins Visier der Liechtensteiner Staatsanwaltschaft gerückt. Sie ermittelt gegen den Gründer des Finanzunternehmens, Michael Seidl, wegen Betrugs.

Die Money Service Group soll Weirathers Agentur fast 300.000 Euro schulden. Weirather betonte, dass es sich ohnehin einen neuen Sponsor suchen wollte. "Es war eine mühsame Zusammenarbeit" sagte der Hahnenkamm-Vermarkter über die Money Service Group.
Mitte der Vorwoche war bekannt geworden, dass die Finanzgruppe in Turbulenzen ist und eine Pleite bevorstehe. Am Donnerstag haben die Liechtensteiner Behörden den Hauptsitz der Gruppe in Schaan sowie weitere Standorte durchsucht. Zur Schadenshöhe wollten die Behörden keine Angeben machen. Gerüchten zufolge bangen Anleger und Ex-Kunden der Pleite-Gesellschaft um einen dreistelligen Millionenbetrag.

Nachfolger?

Öffentlich wurden die Turbulenzen um die Money Service Group durch den plötzlichen Rücktritt von Michael Seidl, Gründer der Gesellschaft, am 24. Juni dieses Jahres. Seither überschlagen sich die Ereignisse. Seine unmittelbaren Nachfolger verließen die Gesellschaft nach wenigen Tagen, das erst im März eröffnete Wiener Büro wurde geschlossen. Im Liechtensteiner Büro hebt niemand mehr ab.

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(kurier) Erstellt am
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