Wirtschaft
30.01.2018

KTM steigert Umsatz auf 1,53 Mrd. Euro

Anzahl der verkaufen Motorräder um mehr als 17 Prozent gesteigert. Aber weniger Nettogewinn.

Die börsennotierte KTM Industries AG hat im Geschäftsjahr 2017 dank eines kräftig gesteigerten Absatzes von Motorrädern beim Umsatz und Ergebnis (EBIT) stark zugelegt. Der Umsatz erhöhte sich nach vorläufigen Zahlen um 14 Prozent auf 1,53 Mrd. Euro, das Betriebsergebnis stieg um 8 Prozent auf 132,5 Mio. Euro. Das Ergebnis nach Steuern reduzierte sich allerdings um 6 Prozent auf 84 Mio. Euro.

2017 verkaufte das Unternehmen 238.334 Motorräder der Marken KTM und Husqvarna, das entspricht einer Steigerung um mehr als 17 Prozent. Bis zum Geschäftsjahr 2022 hat sich das Unternehmen einen jährlichen Absatz von 400.000 Motorrädern zum Ziel gesetzt.

Für 2018 geht das Management von einer positiven Geschäftsentwicklung aus. Für 2018 wird ein Umsatzwachstum von 9 bis 11 Prozent erwartet. Die EBIT-Marge wird bei 8 bis 10 Prozent gesehen. In den kommenden Jahren geht der Vorstand von einem stabilen und konservativen Ausschüttungsniveau aus.

Mehr als 4.500 Mitarbeiter in Österreich

KTM Industries hat im vergangenen Jahr 179,6 Mio. Euro investiert, nach 144,4 Mio. Euro im Jahr 2016. Die Zahl der Mitarbeiter stieg kräftig von 5.069 auf 5.887. Allein in Österreich beschäftigt das Unternehmen 4.568 Mitarbeiter.

Die WP-Gruppe als wichtigster Zulieferant der Motorradproduktion in Mattighofen sei voll in die KTM AG integriert worden, heißt es.

Pankl Racing

Die Tochter Pankl Racing Systems Gruppe steigerte den Umsatz im Vorjahr um 5 Prozent auf 195,4 Mio. Euro und erzielte ein EBIT von 11,9 Mio. Euro. Das Geschäftsjahr der Pankl sei in erster Linie von der Inbetriebnahme des Spezialgetriebewerks in Kapfenberg geprägt gewesen, die nach eigenen Angaben bisher größte Investition der Firmengeschichte.

Im Jänner 2018 wurde ein Delisting der Pankl-Aktien von der Wiener Börse durch die KTM Industries initiiert und ein Übernahmeangebot an die Aktionäre der Pankl Racing Systems AG wird gestellt. Laut Angaben von 3. Jänner wird den Aktionären 42,18 Euro je Aktie geboten.