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09.01.2018

WhatsApp: KSV1870 treibt Digitalisierung mit Insolvenzticker

Geschäftsführer Ricardo-José Vybiral über das Tief bei den Insolvenzen, die Aussichten für 2018 und innovative Lösungen für Wirtschaftsinformationen.

Laut der Insolvenzstatistik für das Jahr 2017 sind die Pleiten im Keller. Sie müssen hoch erfreut sein, oder?

Sie haben Recht, zuletzt war die Insolvenzstatistik vor 20 Jahren auf so niedrigem Niveau. In Summe gab es im Vorjahr nur 5.079 Fälle. Haben wir in den Krisenjahren rückläufige Zahlen verzeichnet, so ist diese Entwicklung auch im Aufschwung-Jahr 2017 weitergegangen.

Das Positive daran ist, dass die Wirtschaft und die Arbeitnehmer geschont wurden. Gleichzeitig hat die gute Konjunktur 2017 die Umsätze gepusht, jedoch selten getrieben durch Investitionen. Wären sie spürbar angesprungen, hätte sich das anhand von steigenden Insolvenzzahlen bemerkbar gemacht. 2018 wird insofern ein spannendes Jahr. Die Wirtschaftsprognosen verheißen Gutes, ob die Betriebe die Investitionskurbel anwerfen, wird sich zeigen. Für eine nachhaltige Konjunktur wäre es wichtig.

Wie sieht es denn mit dem KSV1870 aus? Investieren Sie?

Selbstverständlich wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen. Ende des Jahres haben wir den Insolvenzticker als WhatsApp-Service gelauncht. Zwei Mal täglich informieren wir über die aktuellen Fälle und liefern den Usern damit einen entscheidenden Informationsvorsprung.

Insolvenzen in Echtzeit

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Tragen Sie Ihre Handynummer auf ksv.at/whatsapp ein und klicken Sie auf „Hinzufügen“.

Sie erhalten eine SMS mit unserer Handynummer. Fügen Sie diese als Kontakt hinzu.

Schicken Sie uns eine WhatsApp-Nachricht mit dem Text „Insolvenzen“. Damit ist der Insolvenzticker aktiviert.

Die Daten sind nach Anmeldung erhältlich, topaktuell und kostenfrei verfügbar – und das in einer Zeit, in der es nicht mehr viel gratis gibt. Falls Sie sich fragen warum, so ist die Antwort einfach: Tritt eine Insolvenz ein, so kann mit einer raschen Reaktion in vielen Fällen der Schaden begrenzt werden, etwa indem Lieferungen eingestellt werden. Zeit ist dabei Trumpf. Mit unserem neuen Service können Unternehmen noch rechtzeitig die Notbremse ziehen und ihre Forderungen rasch anmelden.

Sie haben damit auch der Digitalisierung Rechnung getragen. Ein großes Thema bei Ihnen?

Der Megatrend der Digitalisierung betrifft uns unmittelbar in allen Geschäftsfeldern. Unsere Mitglieder und Kunden erwarten sich innovative Services und wir haben den Anspruch, sie durch unsere Innovationskraft zu überraschen. Die KSV1870 Visualisierung ist so ein Beispiel. Mit diesem Service können wir komplexe Firmengeflechte visuell übersichtlich darstellen. Easy Produkt, Echtzeit, digital, multimedial, visuell - das sind die Schlagworte, die unsere Zukunft beschreiben. Datenaufbereitungen ohne diese Elemente haben am Markt keine Chance, denn der Mensch hat sich in seinem Rezeptionsverhalten von Informationen verändert.

Sie schreiben auf Ihrer Website, dass Sie die Interessen von 23.000 Mitgliedsunternehmen vertreten. Was wünschen Sie sich für sie von der neuen Regierung?

Den Rückbau der Bürokratie und der Verwaltung – viele unserer Umfragen der vergangenen Jahre belegen, dass die Betriebe genau hier Entlastungen herbeisehnen, ebenso wie eine Reduktion der Abgabenlast. Als Gläubigerschützer haben wir Ende des Jahres aber auch eine alte Forderung von uns bekräftigt: die lückenlose Eröffnung aller Insolvenzen in Österreich. Momentan wird nur rund die Hälfte aufgearbeitet und nur aus solchen Fällen fließen strukturiert Zahlungen an die Gläubiger.

Weitere Informationen und Anmeldung zum Insolvenzticker finden Sie unter ksv.at/whatsapp.