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Wirtschaft
05/02/2012

Kommunalkredit soll in einem Jahr verkauft sein

Optimismus: Nach fast 150 Millionen Euro Verlust im Jahr 2011, wird heuer ein Gewinn erwartet.

von Irmgard Kischko

Die Kommunalkredit Austria, der „gute Bankteil“ der 2008 notverstaatlichten Kommunalkredit, bereitet ihre Re-Privatisierung vor: Die Suche eines Beraters für den Verkauf sei gestartet worden, sagte Kommunalkredit-Austria-Chef Alois Steinbichler.

Spätestens in einem Jahr soll ein Käufer für die Bank gefunden sein. Steinbichler ist zuversichtlich, dass es Interessenten für die Kommunalkredit geben werde. Die Bank habe ihren Geschäftsschwerpunkt weg von der Finanzierung von Gemeindebudgets hin zu Krediten für kommunale Infrastruktur verlagert. Das alte „margenschwache Geschäft“ werde sukzessive durch neues, besser verzinstes ersetzt. 2011 hat die Bank mit diesen kommunalen Geschäft 20 Millionen Euro verdient.

Abschreibungen auf griechische Anleihen in Höhe von 176,3 Millionen Euro haben der Bank insgesamt allerdings einen Verlust von fast 150 Millionen Euro eingebracht. 2012 rechnet der Bank-Chef allerdings mit einem Gewinn. Der bei der Verstaatlichung abgespaltene „schlechte Bankteil“, die KA Finanz, schrieb wegen enorm hoher Griechenland-Abschreibungen 1,38 Milliarden Euro Verlust. Knapp zwei Milliarden Euro Staatsgeld stecken in dieser bad bank, 250 Millionen in der Kommunalkredit Austria.

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