Katrin Leitgeb, Trendscouts

© Katrin Leitgeb

Trendscouts
03/11/2017

Liebe Grüße, eure Studierenden

Die vierte Trendscouts-Runde ist vorbei, die Studierenden schickten ein letztes Mal kulinarische Grüße aus ihrem Auslandssemester.

von Magdalena Vachova

Es kommt den Trendscouts wie ein Wimpernschlag vor – so schnell ist ihr Auslandssemester und somit auch ihre Mission als Trendscouts vergangen. Initiiert von Ja!Natürlich und dem KURIER, war das bereits die vierte Studierenden-Generation, die am Stipendien-Programm mitgemacht hat. Im November veröffentlichten wir ihren ersten Bericht ihrer kulinarischen Abenteuer. Nun ist der zweite – der letzte – dran.

Das macht Katrin Leitgeb traurig. Sie verbrachte ihr Auslandssemester in Hasselt, Belgien. "Die anfangs fremden Menschen im Studentenheim sind zu meiner Familie geworden", schreibt sie. "Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei – das lässt mich an die Wiener-Käsekrainer denken. Und da geht mir das Herz wieder ein bisschen auf." Bevor es an die Heimreise ging, sammelte sie noch letzte gastronomische Erfahrungen: Sie besuchte zwei Mal die Woche den Bauernmarkt, aß viele Birnen (es gebe zu viele im Land, was sie besonders günstig macht), trank am Wochenende vormittags Bier (in Hasselt sei das ganz normal) und streute Schokosplitter aufs Butterbrot (eine belgische Spezialität). "Die Möglichkeit in die kulinarische Welt Belgiens einzutauchen und darüber zu berichten war ein unglaubliches Erlebnis", verabschiedet sie sich. "Das Ausprobieren von Neuem ist viel aufregender, als sich auf alten Gewohnheiten auszuruhen."

Isabella Bernard, die in Bern studiert hat, schreibt: "Ich genieße jeden noch verbleibenden Tag und lasse mich – als Entschädigung für den Prüfungsstress am Ende des Semesters – von der Atmosphäre der Schweizer Hauptstadt verzaubern." Das Leistungsniveau sei hier extrem hoch gewesen, so, wie auch das Lernpensum. "Prüfungen, Seminararbeiten und auch die Bachelorarbeit nehmen Zeit ein, die ich gerne noch in die Erkundung der Umgebung investiert hätte." Ihr Fazit nach vier Monate Gastland: "Bis auf die große Käse- und Schokoladen-Tradition in der Schweiz gibt es größtenteils keine großen Unterschiede zur Heimat. Ich freue mich schon auf die erste Wiener Melange nach meiner Rückkehr!"

Kaffee, den gab es auch bei Carina Hummel in Stockholm. "Die duftende Kanelbulle – eine Zimtschnecke – und einen frisch gebrühten Kaffee hab ich mir auf dem Weg zur Uni einverleibt", schreibt sie. Diese zwei Sachen seien Hauptbestandteil der traditionellen "Fika" – einer Kaffeepause, die man zu jeder Tageszeit zelebriert. Besonders angetan haben es Carina die Frühstückslokale mit ihrer üppigen, gesunden Karte. "Hier ist der Kunde König und bekommt auch Sonderwünsche erfüllt. Allein deshalb ist Stockholm eine Reise wert." Ihre Resümee des Auslandssemesters: "Ich bin mir sicher, dass ich noch oft an diese schöne Zeit zurückdenken werde."

Jacob Wolkenstein’s Erlebnisse seines USA-Austauschsemesters erinnern an einen Film: "Im Laufe des Semester wurden die Uni-Kollegen zu Freunden und so haben wir beschlossen, über Thanksgiving mit einem Leihauto nach Florida zu fahren." Sein Semester hat er mit Pancakes, Burritos und Pizza ausklingen lassen. Danach erkundete er noch einige Wochen das Land, besuchte Verwandte in Arizona und reiste mit Freunden durch Kalifornien. "Die Erfahrungen, die ich im Ausland erleben durfte, werden überaus wertvoll für mein ganzes Leben sein."

Und wie ging es ihm mit seiner Aufgabe als Trendscout? "Ich bin sehr dankbar, dass ich das machen durfte. So habe ich noch mehr auf das Essen und Kulinarik in den Staaten geachtet." In der Hipster-Stadt Berlin studierte Christina Lampl. Die Schlemm-Kultur sei dort stark verankert. "Auch wenn ich noch weitere drei Monate in Berlin geblieben wäre, hätte ich nie alle Cafés ausprobieren können, die mir empfohlen wurden." Vor allem der Brunch sei hier empfehlenswert, es sei durchaus üblich, sich auch noch um 17 Uhr noch mit einem Brunch "zu belohnen", schreibt sie. Einmal im Monat lockte die Hauptstadt mit einem Frühstücksevent in die Markthalle "Neun". "Das schonte zwar nicht unbedingt die Geldtasche. Dafür verwöhnte es Leib und Seele. " Ihr Fazit als Trendscout? "Liebt man ausgezeichnetes Essen, liebt man Berlin."Hier zurück zum Themenschwerpunkt.

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