Archiv: Die Hypo Group Alpe Adria Bank in Klagenfurt, Oesterreich (Foto vom 19.02.07). Wegen des Milliardendesasters bei der Hypo Group Alpe Adria will Oesterreich nun angeblich den Freistaat Bayern verklagen. Wie die "Sueddeutsche Zeitung" am Dienstag (11.12.12) vorab aus ihrer Mittwochausgabe (12.12.12) berichtete, bereitet die Regierung in Wien eine Klage vor, die den Freistaat viel Geld kosten koennte. Die Landesbank habe den wahren Zustand der Hypo Group Alpe Adria (HGAA) verschwiegen, werfe Wien der Landesregierung in Muenchen vor. Der oesterreichische Staat uebernahm Ende 2009 die HGAA und haelt sie mit Milliardenzuschuessen ueber Wasser. (zu dapd-Text) Foto: Gert Eggenberger/AP/dapd

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Halbjahresbilanz
07/19/2013

Kärntner Hypo braucht 700 Mio. frisches Geld

Kapitalerhöhung: Damit die Bank zum Halbjahr bilanzieren kann, muss der Staat rekapitalisieren.

Anfang Juli war Finanzministerin Maria Fekter davon ausgegangen, dass die budgetierten 700 Millionen Euro reichen werden, damit die notverstaatlichte Hypo Alpe-Adria ihre Halbjahresbilanz erstellen kann. Die Ministerin sollte Recht behalten. Am kommenden Dienstag soll die Hauptversammlung eine Kapitalerhöhung um 700 Millionen Euro beschließen. Das heißt, die Hypo bekommt dieses Geld vom Staat, weil bereits die Hälfte des Grundkapitals aufgezehrt ist.

Wie hoch der Hypo-Verlust durch neue Abschreibungen und Wertberichtigungen per Jahresmitte tatsächlich ist, wurde am Freitag nicht bekannt gegeben. „Der Verlust steht noch nicht fest“, sagte Bank-Sprecher Nikola Donig. Mit der Vorlage der endgültigen Halbjahresbilanz Mitte August wird jedenfalls Vorstandschef Gottwald Kranebitter wie angekündigt zurücktreten.

Wie viel die Hypo künftig noch brauchen wird, hängt auch davon ab, wie die Verhandlungen Österreichs mit der EU ausgehen. Ursprünglich hatte die EU eine Trennung von allen Töchtern bis Jahresende gefordert – was allerdings nur mit großen Verlusten möglich gewesen wäre. Für den Verkauf der Hypo-Tochter in Südosteuropa wird Österreich voraussichtlich Zeit bis Mitte 2015 bekommen.

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