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Sportartikelhändler
10/25/2016

Intersport will mehr als nur verkaufen

Zwei neue Flagshipstores in der SCS und in Stadlau.

Der heimische Sportartikelhändler Intersport baut seine Präsenz in Ostösterreich deutlich aus. Morgen, Donnerstag, eröffnen zwei Flagshipstores in der SCS sowie in Wien Stadlau. Die Filiale in Stadlau ist in einem ehemaligen baumax untergebacht, jene in der SCS war früher Teil des Einrichtungshauses Interio (dieses präsentiert sich - in etwas verkleinerter Form - ab Donnerstag im neuen Look). Beide haben je 3000m2 Fläche, die Investitionskosten für den mehrmonatigen Umbau betrugen insgesamt mehr als vier Millionen Euro. ­­­­­­­­­­­­­­Damit sind heuer elf neue Standorte eröffnet worden.

In den beiden Flagshipstores würden nicht nur Produkte verkauft, es gehe auch um Erlebnis und Service, sagt Intersport-Geschäftsführer Mathias Boenke. So können Kunden ihre Trikots individuell designen, beim so genannten Bootfitting ihren künftigen Sportschuh mittels Computer genau an die jeweilige Fußform individuell anpassen, Trainingspläne erstellen und Räder reparieren lassen sowie ihre Ski selbst tunen und wachsen. "Wir haben in Stadlau mit 14 Marken die größte Skiauswahl Österreichs", verspricht der dortige Intersport-Händler Roman Winninger.

Beratung statt Diskonter

"Die Beratung, die es früher gegeben hat, gibt es jetzt wieder", sagt Harald Tscherne, Geschäftsführer der Filiale in der SCS. Es sei in der Vergangenheit ein Vakuum punkto Qualität entstanden - eine Anspielung auf die Übernahme von Eybl/Sports Expert durch den britischen Diskonter Sportsdirect.com, mit dessen Konzept sich die Österreicher offenbar nicht anfreunden wollen. Der Umsatz des Händlers ist laut einer Studie von RegioData um 40 Prozent eingebrochen, während sich Intersport und Sport 2000 knapp die Hälfte des Gesamtumsatzes teilen.

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Boenke wie im Vorjahr für die meisten der 110 Intersport-Händler (mit 268 Filialen) zweistellige Wachstumraten. Herausragend sei heuer die Entwicklung im Bikebereich. Elektroräder würden nicht nur in Städten, sondern zunehmend auch von Leistungssportlern in den Bergen verwendet.

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