Iglo zappelt im Netz

APPackungen mit Fischfilets der Tiefkuehlmarke Iglo, aufgenommen am Donnerstag, 9. Februar 2006, in Hamburg. Nach 45 Jahren trennt sich der Konsumgueterkonzern Unilever von Iglo. Iglo habe die Gewinnziele des Konzerns nicht erreicht, teilte ein Sprecher i
Foto: AP

Der Fischstäbchen-Spezialist ist auf der Suche nach einem Käufer. Lebensmittelriese Nestle soll interessiert sein.

Iglo steht zum Verkauf, der Prozess wurde bereits eingeleitet, berichtet die Financial Times Deutschland (FTD). Um potenzielle Käufer wird aktuell mit den Geschäftszahlen des Vorjahres geworben. Im Jahr 2011 steigerte der europäische Marktführer für Tiefkühlfisch, -hühnchen und -gemüse den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen um sieben Prozent auf 326 Millionen Euro. Parallel legten die Umsätze aber nur um bescheidene 1,4 Prozent auf 1,57 Milliarden Euro zu. Dennoch: "2011 war unser bislang bestes Jahr", teilte Iglo-Chef Martin Glenn mit. "Wir haben im fünften Jahr in Folge den Umsatz in den Kernkategorien gesteigert."

Der weltgrößte Lebensmittelkonzern Nestle soll bereits Interesse bekundet haben. Derzeit gehört Iglo dem Finanzinvestor Permira. Permira hatte die Gruppe für 1,7 Milliarden Euro vom Konsumgüterkonzern Unilever gekauft.

Die Marke Iglo gibt es seit 1959, die Werbefigur Käpt`n Iglo preist den Tiefkühlfisch seit 1985 an. Die Firma mit Sitz in Hamburg ist nach eigenen Angaben "Marken-Marktführer" bei Tiefkühl-Gemüse und Fisch. Die Fabriken, die auch andere Anbieter in Europa beliefern, stehen in Bremerhaven und in Reken im Münsterland.

(apa, dpa / aho) Erstellt am
Posts anzeigen
Posts schließen
Melden Sie den Kommentar dem Seitenbetreiber. Sind Sie sicher, dass Sie diesen Kommentar als unangemessen melden möchten?