Iberia-Flieger bleiben am Boden

EFE/Javier LizonARCHIV - Flugzeuge der spanischen Luftfahrtgesellschaft Iberia stehen auf dem Flughafen von Madrid (undatiertes Archivfoto). Die Piloten der spanischen Fluggesellschaft Iberia treten heute (Montag, 09.01.2012) erneut in den Streik. Auch fü
Foto: EFE/Javier Lizon Montag und Freitag wurden bis Mitte Juli zu den Streiktagen erkoren.

127 Flüge fallen am Ostermontag aufgrund eines Streiks der Piloten aus. Auch die Verbindung Madrid - Wien und retour ist betroffen.

Die spanische Fluggesellschaft Iberia hat am Montag wegen eines Pilotenstreiks 127 Flüge abgesagt. Dazu gehören auch der vormittägliche Flug von Madrid nach Wien und der spätere Flug Wien - Madrid.

Der 24-stündige Streik bedeutete den Beginn einer neuen Serie von 30 Arbeitsniederlegungen. Die Gewerkschaft SEPLA hat die Iberia-Piloten für die Zeit bis zum 20. Juli an jedem Montag und Freitag zu Streiks aufgerufen. Seit Dezember 2011 hatten die Piloten bereits an zwölf Tagen gestreikt. Iberia entstanden nach eigenen Angaben pro Streiktag Verluste von etwa drei Millionen Euro. Der Streik am Montag ist wohl besonders schmerzhaft, enden doch da auch in Spanien die Osterferien.

Tarifkonflikt

Die Ausstände richten sich gegen die Gründung der Billigfluggesellschaft Iberia Express, die am 25. März den Betrieb aufnahm. Die Gewerkschaft sieht darin einen Verstoß gegen die geltenden Tarifverträge. Dagegen betonte Iberia, die Gründung sei durch das Prinzip der unternehmerischen Freiheit gedeckt.

(aho / apa, dpa) Erstellt am
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