Hirsch Servo-Stand auf Kunststoffmesse in Düsseldorf

© HIRSCH Servo AG/HIRSCH Servo AG

Kärnten
10/31/2014

Hirsch Servo kämpft sich in Gewinnzone zurück

Bilanz. Beim Aktienkurs noch Luft nach oben.

Der Kärntner Verpackungshersteller und Maschinenbauer Hirsch Servo hat ein turbulentes Jahr hinter sich. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2013/’14 im Juli wütete ein Feuer in einer Produktionshalle. Vor Weihnachten kam dann mit der Schweizer Investmentgesellschaft Lifemotion ein neuer Eigentümer. Seit dem heurigen Frühjahr gibt es mit der niederösterreichischen Herz-Gruppe wieder einen neuen Eigentümer. Jetzt will die gebeutelte Hirsch Servo in die Gewinnzone zurück.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr, das Ende Juni zu Ende ging, konnten durch massive Einsparungen die Verluste deutlich verringert werden. Unter dem Strich verbesserte sich das Ergebnis von minus 3,85 Millionen auf minus 632.000 Euro. Die Verkaufserlöse entwickelten sich stabil, es gab ein kleines Umsatzplus von einem Prozent auf 89,05 Mio. Euro.

Das Unternehmen hat insgesamt zehn Standorte mit einer starken Ausrichtung auf Osteuropa. Der Standort in Italien wurde auf ein technisches Büro verkleinert. Eine jahrelang brachliegende Liegenschaft in Klagenfurt konnte kürzlich vermietet werden.

"Da gibt es noch Luft nach oben"

Für das neue Geschäftsjahr ist der Vorstand zuversichtlich. "Wir schreiben jetzt schon schwarze Zahlen, aber wir haben viele Altlasten ergebniswirksam bereinigt", sagt Vorstand Siegfried Wilding. Mit dem Aktienkurs von Hirsch Servo ist er nicht zufrieden. "Da gibt es noch Luft nach oben."
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