© Westbahn

Wirtschaft

Haselsteiner: ÖBB-Tickets zu billig

Die Preispolitik der ÖBB sei durch Subventionen vom Bund wettbewerbsverzerrend. Haselsteiner erwägt eine Wettbewerbsklage.

12/05/2011, 07:42 AM

Am 11. Dezember startet die Westbahn ihren Bahnbetrieb auf der Strecke Wien-Salzburg. Bei den Ticketpreisen orientiert sich der private Bahnbetreiber am Ermäßigungspreis der ÖBB inklusive Vorteilscard. Doch könnte Bahnfahren in Folge des neuen Wettbewerbs auf der Schiene bald für alle teurer werden. "Beim Preis ist sicherlich ein Drittel Spielraum nach oben", so Westbahn-Investor Hans Peter Haselsteiner, für den Bahnfahren in Österreich derzeit generell zu billig ist. Die Ticketpreise der staatlichen ÖBB sind für Haselsteiner zu niedrig und durch die Subventionen vom Bund wettbewerbsverzerrend.

Haselsteiner erwägt daher eine Wettbewerbsklage. "Wettbewerbsklagen sind Klagen sui generis - es geht dabei um eine Klarstellung. In diesem Sinne wäre es legitim und auch sinnvoll, die Wettbewerbsbehörde in dieser Frage anzurufen." Auch Haselsteiners Partner Stefan Wehinger hatte schon eine Preisdiskussion für den öffentlichen Verkehr gefordert.

Eigentümer der Westbahn sind Haselsteiner, Wehinger, Finanzinvestoren in der Schweiz und die französische Staatsbahn SNCF.

Mehr zum Thema

  • Hauptartikel

  • Hintergrund

  • Hintergrund

Kommentare

Kurier.tvMotor.atKurier.atFreizeit.atFilm.atImmmopartnersuchepartnersucheSpieleCreated by Icons Producer from the Noun Project profilkat