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Onlinehandel
06/26/2014

Hälfte der bestellten Bekleidung geht retour

Auch bei Schuhen ist die Retourenquote hoch, andere Sparten leiden weniger.

Sich im Vorfeld festzulegen, ist aus der Mode gekommen – das merken auch die Händler schmerzlich. Jeder zweite Käufer bzw. Käuferin im Distanzhandel - dazu zählen Internet- und Versandhandel sowie Teleshopping - schickt dort bestellte Bekleidung wieder zurück.

Ein Drittel weiß bereits beim Bestellen, dass zumindest einzelne Kleidungsstücke zurückgesendet werden, ergab eine Befragung der KMU-Forschung Austria im Auftrag des Handelsverbands. Auch bei Schuhen ist die Retourenquote hoch. 27 Prozent der Käufer und Käuferinnen, die Schuhe bestellt haben, schicken diese wieder zurück.

Deutlich geringer sind Retouren hingegen bei Elektro- und Elektronikgeräten: Dort liegt die Zahl der Käufer, die Waren wieder retour senden, bei 10 Prozent. Bei Sportartikeln oder Büchern liegt dieser Wert der Umfrage zufolge im einstelligen Prozentbereich.

Mitte Juni ist die neue EU-Richtlinie über Verbraucherrechte in Kraft getreten. Versandhändler können die Rücksendekosten künftig den Kunden aufdrücken, müssen dies aber nicht (mehr dazu in nachfolgender Bildergalerie).

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REUTERSA pedestrian walks at the headquarters of eBay in San Jose, California in this February 25, 2010 file photograph. eBay is expected to release its fourth quarter earnings statement January 18, 2012 after the markets close. REUTERS/Robert Galbraith/F

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Der Umgang mit Retouren wird auch in Zukunft eines der zentralen Themen im Distanzhandel bleiben, vor allem im modischen Bereich sei. Viele Onlinehändler - wie etwa Zalando - schreiben aufgrund der hohen Retouren Verluste, obwohl deren Umsätze rasant zulegen.

Die Österreicher haben im Zeitraum Mai 2013 bis April 2014 Waren im Wert von 6,9 Milliarden Euro über das Internet, den Versandhandel oder über Teleshopping bestellt. Das entspricht einem Zuwachs von 8 Prozent. Am meisten wurde für Bekleidung (1,6 Milliarden Euro) ausgegeben, gefolgt von Elektro- und Elektronikgeräten (960 Millionen Euro) und Büchern (750 Millionen Euro).

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