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Personalia
11/13/2013

Georg Pölzl als Postchef wiedergewählt

Weniger Ämter, mehr Partner - das war eine Devise des leidenschaftlichen Seglers. Bilanz am Donnerstag.

Georg Pölzl bleibt erwartungsgemäß Chef der Österreichischen Post. Sein derzeitiger Vertrag läuft noch bis zum 1. Oktober 2014 und wurde am Mittwoch vom Aufsichtsrat um drei Jahre verlängert - mit einer anschließenden Verlängerungsoption um weitere zwei Jahre.

Pölzl, Jahrgang 1957, promovierte an der Montanuniversität Leoben und arbeitete bei McKinsey, Binder & Co, T-Mobile und der Deutschen Telekom.

"Die heutige Entscheidung des Aufsichtsrates ist die logische Konsequenz aus der ausgezeichneten Unternehmens-Performance sowohl auf dem Kapitalmarkt als auch in der strukturellen Weiterentwicklung", so Aufsichtsratschef Rudolf Kemler in einer Aussendung.

Postler zur Polizei

Pölzl hatte seinen Post-Job im Oktober 2009 angetreten. Unter seiner Ägide wurde die Zahl der Postämter drastisch reduziert, gleichzeitig kam es zu einem massiven Zuwachs von Post-Partnern. Er leitete den Übergang von Postlern zum Bund (Polizei, etc.) ein, führte ein neues Dienstrecht für Neueinsteiger mit zum Teil deutlich niedrigeren Löhnen ein und trieb die Expansion der Post im Ausland - zuletzt in der Türkei - weiter.

Paketgeschäft kompensiert Rückgang bei Briefen

Im heurigen Sommer hatte der leidenschaftliche Segler eine tadellose Halbjahresbilanz hingelegt. Die Zahlen für die ersten neun Monate des heurigen Jahres präsentiert er am Donnerstag. Pölzl kommt zugute, dass der Rückgang im Briefgeschäft - Stichwort E-Mails - durch den boomenden Onlinehandel im Paketgeschäft aufgefangen wird. Hilfreich ist auch ein Postmarktgesetz, dass es Neueinsteigern im Briefgeschäft schwer macht. Bis dato hat die Post in diesem Bereich keine nennenswerte Konkurrenz.

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