Wirtschaft 05.12.2011

"Für kleine, heimische Betriebe ist es schwer"

© Bild: Mathias Swoboda

Konkurrenzdruck im Handel

Der Glaswarenhändler J.&L. Lobmeyr zählt zu den letzten Traditionshäusern in der Kärntner Straße. Der 1823 gegründete Familienbetrieb, bekannt für seine Kronleuchter und Glaswaren, belieferte als k.u.k. Hoflieferant bereits das Kaiserhaus. Dem neuen P&C-Haus steht man hier positiv gegenüber. "Ich empfinde es als Bereicherung für die Kärntner Straße. Und wir erwarten, dass wir von der Frequenz, die Peek&Cloppenburg bringt, profitieren werden", erklärt Geschäftsführer Andreas Rath.

"Es ist für kleinere, heimische Unternehmen sehr schwer geworden, dem Druck der großen Ketten standzuhalten. Und das wird sich in Zukunft sicher nicht ändern." Er wünscht sich einen besseren Branchenmix in der Einkaufsstraße, die täglich 124.500 Passanten zählt. "Momentan ist die Kärntner Straße sehr modelastig. Es wäre wünschenswert, wenn man hier wieder mehr unterschiedliche Branchen finden würde." In der Kärntner Straße sind 60 Prozent der Flächen von Modehändlern belegt. Zum Vergleich: In der Mariahilfer Straße sind es 35, am Wiener Graben 43 Prozent.

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Erstellt am 05.12.2011