Wirtschaft
17.08.2017

Fipronil: Zwei Proben in Tirol beanstandet

Zwei weitere Proben waren ebenfalls belastet, aber noch verkehrsfähig.

Nach dem Auftauchen von nach Österreich importierten Eiern, die mit dem Insektizid Fipronil belastet sein könnten, hat die österreichische Agentur für Ernährungssicherheit (AGES) nun auch zwei in Tirol gezogene Proben beanstandet. Zwei weitere Proben würden ebenfalls Fipronil in sehr geringem Ausmaß enthalten. Sie waren aber noch verkehrsfähig, teilte das Land am Donnerstag mit.

Die beiden beanstandeten Proben stammen aus dem EU- Ausland. Nach derzeitigem Erkenntnisstand würden ausschließlich ausländische Produkte Fipronil enthalten, hieß es seitens des Landes. Vier Proben waren nicht mit dem Insektizid belastet.

Weitere Proben angekündigt

Fipronil wurde in pasteurisiertem Vollei, Eigelb sowie Flüssigei nachgewiesen. Die Lebensmittelaufsicht des Landes Tirol informiert nun umgehend die betroffenen Großhandelsbetriebe. Die mit dem Insektizid belasteten Eiprodukte sollen "im Rahmen der Unternehmerverantwortung" rasch aus dem Verkehr gezogen und vom Markt genommen werden, hieß es. Die Lebensmittelaufsicht des Landes kündigte indes an, weitere Proben zu ziehen.

Aufgrund der geringen Belastung bestehe keine Gesundheitsgefährdung. Für Fragen hat die AGES unter 050/555 555 eine Hotline eingerichtet.