Wirtschaft
26.01.2018

EZB: Experten erwarten mehr Wachstum und höhere Inflation

Auch die Arbeitslosigkeit soll von 2018 bis 2020 stetig sinken.

Eine Umfrage der Europäischen Zentralbank (EZB) unter Finanzexperten hat höhere Erwartungen für das Wirtschaftswachstum und die Inflation im gemeinsamen Währungsraum ergeben. Wie die EZB am Freitag mitteilte, wird zudem mit einer geringeren Arbeitslosigkeit gerechnet.

Die Wachstumserwartungen wurden, verglichen mit der vorherigen Umfrage vor drei Monaten, für 2018 von 1,9 auf 2,3 Prozent angehoben. Für 2019 steigt die Prognose von 1,7 auf 1,9 Prozent. Die Inflation wird im laufenden Jahr mit 1,5 anstatt 1,4 Prozent erwartet. Für kommendes Jahr wird eine Rate von 1,7 anstatt 1,6 Prozent veranschlagt.

Arbeitslosenquote soll fallen

Die Arbeitslosenquote im Euroraum dürfte demnach von 2018 bis 2020 stetig fallen. Schon seit einiger Zeit fällt die einst extrem hohe Arbeitslosigkeit im Währungsraum deutlich. Sie liegt aber immer noch auf relativ hohem Niveau, insbesondere in Spanien und Griechenland. In Deutschland dagegen werden Debatten über einen Fachkräftemangel oder über nicht besetzte Ausbildungsplätze geführt.