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Brokerjet: Erste Bank prüft Eigenständigkeit

Erträge der Onlinebroker bleiben bescheiden - Erste Bank will bei Tochter Konsequenzen ziehen.

01/31/2014, 04:25 PM

Wertpapiere sind in Österreich ohnehin nicht besonders gefragt, der Handel übers Internet daher kein großer Renner. Entsprechend bleiben die Erträge der Onlinebroker hinter den Erwartungen. Die Erste Bank will nun bei ihrer Tochter Brokerjet die Konsequenzen ziehen und hat laut KURIER-Informationen beschlossen, diese in den Konzern einzugliedern. „Stimmt so nicht“, sagt Sprecherin Karin Berger. „Der Vorstand hat das Projekt, dass Brokerjet in die Erste Bank integriert werden soll, erst kürzlich in Auftrag gegeben.“ Ein Ergebnis soll es noch heuer geben.

Grund für die mögliche Eingliederung seien die vielen neuen regulatorischen Anforderungen. „Viele davon betreffen im Besonderen das Wertpapiergeschäft“, so Berger. Zu hören ist aber auch, dass zwei getrennte Systeme unrentabel seien. Brokerjet könnte, so die Idee, im Netbanking der Erste aufgehen.

Offen ist, ob die Marke erhalten bleibt und was mit den beiden Vorständen Michel Vukusic und Martin Hornig sowie dem Standort in Wien Mariahilf passiert. Brokerjet hat derzeit 37.700 Kunden. 75 Mitarbeiter verwalten 1,15 Mrd. Euro Vermögen.

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