Hart traf es in diesem Jahr den heimischen Spargel: Trotz verstärkten Anbaus wurden nur 2.600 Tonnen (-21 Prozent) eingefahren.

© dpa/Uli Deck

Ernte 2013
12/03/2013

Gemüse trotzte den Wetterextremen

Die Ernte fiel trotz widriger Witterungsverhältnisse relativ stabil aus.

Ein Jahr der Wetterextreme liegt hinter uns, die Gemüseernte ist dennoch relativ stabil geblieben. Die Ernte von Feld- und Gartenbaugemüse belief sich 2013 laut Statistik Austria auf 595.000 Tonnen. Das entspricht einem Minus von 3 Prozent zum Vorjahr. Im Fünfjahresdurchschnitt handelt es sich um ein Plus von 4 Prozent - bei gleichzeitiger Flächenausweitung.

Die heimischen Bauern kämpften heuer mit widrigen Wetterverhältnissen. Auf einen langen Winter und einen kühlen verregneten Frühsommer mit Jahrhundert-Hochwasser folgte ein Sommer mit Hitzeperioden und wochenlanger Trockenheit.

Bei Fruchtgemüse (u.a. Tomaten, Paprika, Gurken) lag die Ernte mit 144.400 Tonnen nur leicht unter dem Ergebnis von 2012. Bei Kohl-, Blatt- und Stängelgemüse wurde hingegen ein kräftiges Minus von 13 Prozent auf 152.600 Tonnen im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet. Bei Hülsenfrüchten, Wurzel- und Zwiebelgemüsearten gab es aufgrund eines verstärkten Anbaus (+9 Prozent) sogar ein leichtes Produktionsplus von 2 Prozent auf 298.000 Tonnen.
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