Wirtschaft 16.04.2012

Elektro-Artikel teurer geworden

© Bild: Panasonic

Geizhals.at hat wieder Preise verglichen. Im ersten Quartal 2012 sind Elektronikartikel um fast sechs Prozent teurer geworden.

Lange Zeit haben Elektronikartikel die Inflation gedämpft, seit vorigem Jahr steigen die Preise für Computer und Co. Dieser Teuerungstrend setzt sich auch in diesem Jahr fort. Das Internetportal Geizhals.at hat für das erste Quartal 2012 einen Preisanstieg von 5,9 Prozent errechnet. Vor allem Grafikkarten, Camcorder und Handys haben sich stark verteuert. Fernseher und Espressomaschinen sind hingegen billiger geworden.

Am 2. Jänner war der "Geizhals-Warenkorb" 3.398,20 Euro wert, am 2. April waren es dann schon 3.601,89 Euro. Die Preisvergleichsplattform nahm die zehn gängigsten Produktgruppen aus IT-, Unterhaltungs- und Haushaltselektronik unter die Lupe.

Grafikkarten um die Hälfte teurer

Viel tiefer in die Tasche greifen müssen Konsumenten für Grafikkarten, hier haben die Preise wegen zweier neuer leistungsstärkerer Produktserien (GeForce 600 Serie von NVIDIA, Radeon 7000 Serie von AMD) um 49,5 Prozent angezogen. Empfindlich teurer geworden sind auch Camcorder (+38,5 Prozent) und Digitalkameras (+30,6 Prozent) - für den Zuwachs sind auch hier neue, hochpreisige Modelle verantwortlich. Die Handypreise sind aufgrund des anhaltenden Smartphone-Booms um 19,6 Prozent gestiegen.

Sparen können Konsumenten hingegen bei Espressomaschinen, diese sind um 27,5 Prozent billiger geworden. Auch die Preise für Fernseher (-13,3 Prozent) und Multimediaplayer (-19,7 Prozent) sind gesunken.

Erstellt am 16.04.2012