Wirtschaft
11.04.2017

Einfamilienhäuser wurden deutlich teurer

In den Ballungszenrten sind die Preise massiv gestiegen.

Das nennt man wohl einen deutlichen Wertzuwachs. Von 2011 bis 2016 wurden Einfamilienhäuser um durchschnittlich 21 Prozent teurer. Vor allem in den Ballungszentren wie Wien sind die Preise noch stärker nach oben gegangen. Am teuersten ist der Wiener Bezirk Döbling. Dort kostet ein Haus durchschnittlich knapp unter 1,3 Millionen Euro. Dahinter folgt Kitzbühel mit einem Preis von knapp über einer Million Euro.

"Wir rechnen damit, dass die Preise für Einfamilienhäuser um rund vier Prozent anziehen", lautet die Prognose des Geschäftsführers des Immobilienmaklerunternehmens Remax, Bernhard Reikersdorfer. "Da gibt es in der einen oder anderen Region sicherlich noch Luft nach oben." Kaum noch zusätzliche Preissteigerungen werde es in Westösterreich und in Wien geben.

Die angegebenen Summen sind Durchschnittspreise. In ländlichen Regionen, die von Abwanderung betroffen sind, schaut es anders aus. In solchen Gegenden sind die Preise für Einfamilienhäuser deutliche niedriger als in Städten und umliegenden Ortschafen.