Wirtschaft
26.01.2015

Ein scharfer Blick auf die Börse in Amsterdam

Der weltweit größte Optik-Einzelhändler GrandVision will mit Börsengang bis zu 1,3 Milliarden Euro einnehmen.

Mit mehr als 5600 Läden in 43 Ländern ist der niederländische Konzern GrandVision der weltweit größte Optik-Einzelhändler. Zum Konzern gehören Marken wie Apollo-Optik in Deutschland, Pearle in Österreich, Belgien und den Niederlanden oder GrandOptical in Frankreich. Jetzt stellt Konzernchef Theo Kiesselbach, ein Deutscher, auf die Börse scharf. Bis zu 23 Prozent von GrandVision sollen an die Amsterdamer Börse kommen, erster Handelstag wird voraussichtlich der 6. Februar sein. Mit dem Börsengang will der Konzern bis zu 1,3 Milliarden Euro einnehmen.

Der Fielmann-Konkurrent wird mit insgesamt bis zu 5,4 Milliarden Euro bewertet. Damit liegt er laut Experten zwischen Fielmann und dem italienischen "Ray Ban"-Hersteller Luxottica.

Kiesselbach will den Konzern durch den Börsengang bekannter und für Fachkräfte attraktiver machen. Er hat auch Zukäufe ins Auge gefasst. Glaubt man Analysten, ist die Branche für Anleger durchaus interessant. Anders als in anderen Bereichen ist die Online-Konkurrenz bei Optik überschaubar. Bei Brillen oder Kontaktlinsen ist zumeist persönliche Beratung oder die Untersuchung durch einen Augenoptiker nötig.