Moorwald im Stubachtal, Nationalpark Hohe Tauern.

© /Österreichische Bundesforste

Bundesforste
12/03/2014

Durchwachsenes Wald-Jahr, aber gutes Ergebnis

Bundesforste investierten 10 Mio. Euro in die Waldpflege. Nasskalter Sommer hielt Borkenkäfer in Schach.

Für die Österreichischen Bundesforste (ÖBf) war 2014 bisher ein "durchwachsenes" Wald-Jahr. Keine großen Schadensereignisse, doch zahlreiche Wetterkapriolen und ein etwas höherer Schadholzanteil prägten das Bild. Für den wichtigsten Waldschädling, den Borkenkäfer, bot das nasskalte Sommerwetter unfreundliche Bedingungen. Finanziell wird ein Ergebnis (siehe unten) wie im Vorjahr erwartet.

Gonzalo wütete

Das Wetter ließ den Wald auch heuer nicht unbeschadet. Eisregen mit extremem Eisanhang und das Sturmtief "Gonzalo" begleitet von nassem und schwerem Schnee in Salzburg und Tirol führten zu Windwurf- und Bruchschäden. Starke Schneefälle im Spätwinter dieses Jahres verursachten in Kärnten regional Schäden. Durch die Folgen der Wetterextreme stieg die Schadholzmenge leicht auf rund 550.000 Festmeter an. Die jährliche Holzerntemenge blieb mit 1,5 Mio. Festmeter jedoch unverändert.

Mischung der Baumarten

In die Waldpflege wurden heuer über 10 Millionen Euro investiert. Mehr als drei Millionen Jungbäume wurden gesetzt. 2,2 Mio. Euro wurden für vorbeugende Maßnahmen gegen Borkenkäfer ausgegeben. Seit Jahren werde durch die nachhaltige Waldbewirtschaftung bereits dem Klimawandel und seinen Folgen Rechnung getragen. Ziel sei die Vorbereitung der Waldbestände auf die klimatischen Bedingungen der nächsten 50 bis 100 Jahre mittels einer Mischung der Baumarten.

"Deutlich über 20 Mio. Euro"

"Trotz dieser Herausforderungen werden die Bundesforste auch das heurige Jahr wieder mit einem sehr guten Ergebnis abschließen", erklärt Bundesforste-Vorstand Georg Erlacher in einer Aussendung. Sowohl die Betriebsleistung mit rund 230 Mio. Euro als auch das EBIT mit "deutlich über 20 Mio. Euro" werden auf dem Niveau des Vorjahres zu liegen kommen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) werde mit "etwa 26 Mio. Euro" besser als im Vorjahr ausfallen, so die Vorschau. Die Umsatzrendite soll wie im Vorjahr bei etwa 10 Prozent liegen.
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