Wirtschaft Digital Life
05/12/2016

200 Jahre Stabilität und Sicherheit

Am 1. Juni 2016 wird die "Privilegierte Oesterreichische Nationalbank" 200 Jahre alt und gehört damit zu den ältesten Notenbanken der Welt.

Privilegiert ist die OeNB vor allem deshalb, weil sie als einzige Institution frische Banknoten ausgeben darf. Von Kaiser Franz l. beauftragt zog sie nach einem Quasi-Staatsbankrott 1816 alle im Umlauf befindlichen Notenscheine ein und gab neue Conventions-Münzen aus. In Folge von Kriegen war sie hauptsächlich dazu da, die Notenpressen anzuwerfen und dem bankrotten Staat Kredite zu gewähren. Seit ihrer Revitalisierung nach 1945 ist die OeNB für Währungsstabilität und die Liberalisierung des Kapitalverkehrs verantwortlich. Ihre Funktion als Finanzier des Staatshaushaltes ist im heutigen europäischen Zentralbankenverbund verboten, vielmehr versorgt sie die Bevölkerung mit Bargeld und stellt verlässliche Zahlungssysteme bereit. "Auch wenn 93 % der Österreicherinnen und Österreicher heute eine Zahlungskarte besitzen, zahlen 30 % der Bevölkerung unabhängig von der Betragshöhe im Regelfall immer noch mit Bargeld", erklärt Doris Langner, Leitung Geldmuseum der OeNB.

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