Diesel/Super 15 Prozent billiger als vor einem Jahr
Autofahrer dürfen sich freuen: Diesel und Superbenzin kosteten im Februar 15,2 bzw. 14,3 Prozent weniger als ein Jahr davor, Heizöl verbilligte sich sogar um 20,6 Prozent. Allgemein ist die Teuerung ist in Österreich wegen des Ölpreisverfalls auch im Februar recht niedrig ausgefallen. Gegenüber vorigem Jahr betrug die Inflationsrate 0,8 Prozent, nach 0,7 Prozent im Jänner. Ohne Sprit- und Heizöl-Verbilligungen hätte die Teuerung freilich 1,6 Prozent ausgemacht, wie die Statistik Austria am Dienstag erklärte.
Einkäufe
Der durchschnittliche wöchentliche Einkauf, der neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, hat sich verbilligt. Im Jahresabstand kostete er dank des billigen Öls um 1,8 Prozent weniger, nach 2,2 Prozent Preisrückgang im Jänner.
Das Preisniveau des sogenannten "Mikrowarenkorbes", der vor allem Nahrungsmittel enthält und den täglichen Einkauf auf widerspiegelt, erhöhte sich im Februar im Jahresabstand um 0,5 Prozent, nach 0,8 Prozent Anstieg im Jänner. Damit verteuerte sich der typische tägliche Einkauf im Februar weniger stark als das allgemeine Preisniveau (0,8 Prozent).
Preistreiber
Hauptpreistreiber im Jahresabstand war die Ausgabengruppe "Freizeit und Kultur" mit im Schnitt 2,9 Prozent Plus. Grund waren etwa 7,9-prozentige Preisanstiege bei Pauschalreisen. Zeitungen, Bücher, Schreibwaren kosteten insgesamt 3,9 Prozent mehr.
Der Bereich "Wohnung, Wasser, Energie" kam dank der ölpreisbezogenen Komponenten nur um 1,4 Prozent teurer. So verbilligte sich Heizöl um 20,6 Prozent und Haushaltsenergie insgesamt um 2,6 Prozent (ferner Fernwärme +4,5 Prozent, Strom +0,7 Prozent, feste Brennstoffe +1,8 Prozent, Gas +0,4 Prozent). Die Mieten wurden von der Statistik Austria 4,9 Prozent höher ermittelt; Wohnungs-Instandhaltungen verteuerten sich um 1,6 Prozent.
"Restaurants und Hotels" kosteten im Schnitt um 2,3 Prozent mehr. Bewirtungen kamen dabei um 2,7 Prozent teurer, Beherbergungen um 0,7 Prozent mehr.
Für "Alkoholische Getränke und Tabak" musste im Schnitt 4,8 Prozent mehr hingeblättert werden. Zigaretten kosteten diesmal binnen Jahresfrist um 5,0 Prozent mehr (nach nur 3,4 Prozent Plus im Jänner). Alkoholische Getränke wurden um 4,7 Prozent kostspieliger.
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