Berlin/ ARCHIV: Ein Arbeiter klettert waehrend des Sonnenaufgangs auf einem Baugeruest in Berlin (Foto vom 27.09.12). Die deutsche Industrie hat im August weniger Auftraege erhalten als noch im Vormonat. Die Auftragseingaenge seien preis-, kalender- und saisonbereinigt um 1,3 Prozent zurueckgegangen, teilte das Wirtschaftsministerium am Freitag (05.10.12) in Berlin mit. Zudem korrigierte das Ministerium den Monatszuwachs der Auftraege im Juli von 0,5 auf 0,3 Prozent. Das Wirtschaftsministerium begruendete den Rueckgang im August mit der schwachen Inlandsnachfrage, die mit einem Minus von drei Prozent zu Buche geschlagen habe. Das Volumen der Auslandsnachfrage sei dagegen unveraendert geblieben. (zu dapd-Text) Foto: Theo Heimann/dapd

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1. Halbjahr
08/23/2013

Deutschland erwirtschaftet Milliarden-Überschuss

Günstige Beschäftigungssituation und stabile Wirtschaftsentwicklung bringen ein Plus 8,5 Milliarden Euro.

Dank der guten Konjunktur hat der deutsche Staat im ersten Halbjahr einen deutlichen Überschuss von 8,5 Milliarden Euro erzielt. Das Plus im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) betrug 0,6 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Freitag mitteilte. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung profitierten demnach von einer "günstigen Beschäftigungssituation und einer stabilen Wirtschaftsentwicklung".

Die Einnahmen des Staates betrugen in den ersten sechs Monaten des Jahres 604,5 Milliarden Euro, das waren rund 16,3 Milliarden Euro oder 2,8 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Fast die Hälfte der Einnahmen stammen laut Statistik aus Steuern - sie wuchsen im ersten Halbjahr um 3,8 Prozent. Vor allem bei den Einkommen- und Vermögensteuern gab es ein deutliches Plus, hier stiegen die Einnahmen um 6,3 Prozent.

Die Ausgaben des Staates entwickelten sich laut Statistik nahezu parallel: Sie stiegen im ersten Halbjahr um 15,8 Milliarden Euro oder 2,7 Prozent auf 596,0 Milliarden Euro.

Die Wirtschaftsleistung hatte im zweiten Quartal dieses Jahres deutlich zugelegt: Die deutsche Wirtschaft wuchs von April bis Juni um 0,7 Prozent. Das Statistische Bundesamt bestätigte damit am Freitag seine bereits zuvor veröffentlichten vorläufigen Zahlen. Im ersten Quartal hatte die Wirtschaft noch stagniert, im letzten Quartal 2012 war das BIP um 0,5 Prozent zurückgegangen.

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