Wirtschaft
31.12.2011

Dem Euro droht 2012 interstellares Ungemach

Wirtschaftshoroskop: Was die Sterne über die Gemeinschaftswährung verraten.

Selbst die Sterne scheinen es vom Himmel zu schreien: „Die Schuldenpolitik ist an ihrem Ende angekommen“, konstatiert Maria Luise Mathis. Was macht die Präsidentin des Österreichischen Astrologenverbands so sicher? Ein Blick auf das Horoskop des Euro genügt.

Der Euro (als Buchgeld) erblickte am 1.1.1999 das Licht der Welt, er ist im Sternzeichen also Steinbock. Es zeigt sich, dass der Saturn den Euro momentan fest im Griff hat. „Er mahnt den verantwortungsvollen Umgang mit Geld und Krediten ein“, erläutert Mathis. Ob das reicht, den Euro wieder in ruhigere Gewässer zu navigieren? Kaum: Für die Gemeinschaftswährung sieht Mathis noch schwierigere Zeiten herannahen – da unterscheiden sich ihre Prognosen wenig von jenen vieler honoriger Wirtschaftsforscher. Ein Auseinanderbrechen des Euro im kommenden Jahr sei nicht auszuschließen, sagt Mathis, es ziehen problematische Planeten-Konstellationen heran (Uranus/Pluto). „Die Wahrscheinlichkeit, dass Lösungen greifen, ist aber groß“, kalmiert sie. 2012 seien die kritischsten Phasen für den Euro in den Sommermonaten zu erwarten. „2013 wird es aber noch heikler“, mahnt Mathis. Und darüber hinaus: Uranus/Pluto bleibe dem Euro noch bis 2015 erhalten.

Zwischenhochs

Die Wirtschaft im Allgemeinen werde 2012 auf der Stelle treten, erwartet Mathis. Zwar werde es Zwischenhochs geben, doch die Zeichen stehen auf Abschwung. „Da der Saturn von Februar bis Juni rückläufig ist.“ Immerhin: Die Börsen dürften sich bis März gut entwickeln. Anfang Oktober sei mit neuen Belastungen durch den Staat zu rechnen, etwa mit Steuern oder auch durch steigende Zinsen. „Denn dann wechselt Saturn ins Zeichen Skorpion.“ Und mit dem ist ja bekanntlich nicht gut Kirschen essen.

Die Sterne malen also kein allzu rosiges Bild für die Wirtschaft und den Euro im neuen Jahr. Den Kopf tief im Sand zu vergraben sei aber nicht angebracht, sagt Maria Luise Mathis. Frei nach dem Motto: „Die Sterne können einem auch in schwierigen Zeiten wohlgesonnen sein“, rät die Astrologin, das persönliche Geburts-Horoskop zu analysieren, „um individuelle Chancen wie auch Herausforderungen zu erkennen“. Dem kamen zuletzt immer mehr Menschen nach, bestätigt Mathis. In den vergangenen fünf Jahren hätten sich auch die Fragestellungen geändert. War früher vor allem die Beziehung im Fokus, sei es nun der Beruf.

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