Das Ende von Flash

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Foto: Adobe Flash Einst stand dieses F für einen Beginn. Nun für ein Finale.

HTML5 als Standard für Online-Werbemittel bedarf auch des letzten Schliffs. Dentsu Aegis Austria endfertigt solche Werbemittel.

Steve Jobs zog höchstpersönlich gegen Flash ins Feld. Er verweigerte der Technologie den Zugang zu iPhone, iPad und iPod im Jahr 2010. An dieser Stelle würde ein gewisses, dem Philosophen Friedrich Nietzsche zugeordnetes, und dieses abgewandelt und erweitert, Zitat passen. Worauf die Agonie von Flash begann und letztendlich von Google den Todesstoß durch den ebenso verweigerten Zugang zum Chrome-Browser erhielt. Flash ist mehr tot als lebendig. Und die Kreativbranche ist längst in die HTML5-Welt gewechselt. Denn die Reichweite von Flash-Werbemittel, die nur mehr in Browser-Versionen des Internet Explorer sichtbar sind, ist unter zehn Prozent gesunken.

Goll Maximilian, Director Digital Dentsu Aegis Austria Foto: Dentsu Aegis Austria Dentsu Aegis Austria bietet sich in diesem technologischen Transformationsprozess als Helfer an. Die Agenturgruppe geht auf ihre Kunden mit dem Angebot zu, HTML5-Banner, die nach den österreichischen IAB Standards angefertigt wurden, mit dem technischen Feinschliff auszustatten, um sie damit an die jeweiligen Spezifikationen von Digital-Vermarktern anzupassen. Dieses Media-"Procurement" nennt die Gruppe HTML5-Banner-Review & Finishing. Dadurch wird das Fehlerpotential stark reduziert, begründet Maximilian Goll, Digital Director Dentsu Aegis Austria, diese Leistungserbringung, durch die weniger Korrekturschleifen für Kunden, Vermarkter und Mediaagenturen notwendig würden. Das Positive dieses Technologie-Wechsels sei, erklärt er, dass "die Zeiten, in denen sich
Kreativagenturen durch hunderte Seiten von Spezifikationen durchquälen mussten, vorbei sind". Und diese Agentur könnten sich ihren Kernkompetenzen, der Kreativität widmen und müssten sich auch nicht, wie Goll ergänzt, von "geringen Dateigrößen einschränken lassen".

Es gibt aber auch eine "dunkle Seite" bei HTML5. Das sind "komplexere Anforderungen beim Programmieren und im Ad-Management". Goll weiter: "Dadurch fehlt es im gesamten Markt derzeit an Know-how und gültigen Standards. In den vergangenen Wochen häuften sich die Rückweisungen von Werbemitteln. Die Folgen: verspätete Starts von Kampagnen, statische JPEGs anstelle animierter Werbemittel, zusätzliche Korrekturschleifen."

(atmedia.at / tl) Erstellt am
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