Wirtschaft
17.02.2018

China kündigt Gegenmaßnahmen für den Fall von US-Importbeschränkungen an

Zum Schutz heimischer Hersteller erwägen die USA Zölle und Quoten für Aluminium- und Stahleinfuhren.

China hat für den Fall von US-Importbeschränkungen für Stahl und Aluminium entschiedene Gegenmaßnahmen angekündigt. Sollte US-Präsident Donald Trump einer entsprechende Empfehlung des US-Handelsministerium folgen, werde China alle Schritte einleiten, seine eigenen Interessen zu schützen, erklärte das Handelsministerium in Peking am Samstag. Details wurden zunächst nicht bekannt.

Zum Schutz heimischer Hersteller erwägen die USA Zölle und Quoten für Aluminium- und Stahleinfuhren. Das US-Handelsministerium sprach sich dafür aus, auf Dumpingpreise etwa von chinesischen Produzenten mit Einfuhrbeschränkungen zu reagieren. Trump hat bis zum 11. April Zeit, über Beschränkungen bei der Stahleinfuhr zu befinden. Bis zum 20. April soll die Entscheidung über Aluminium-Importe fallen.