Wirtschaft
17.10.2017

Butter um 44 Prozent teurer als vor einem Jahr

Vor allem Spritpreise trieben Teuerung im September auf 2,4 Prozent. Wohnungsmieten stiegen um 4,3 Prozent.

Die Inflationsrate ist im September auf 2,4 Prozent gestiegen, nach 2,1 Prozent im August. Hauptverantwortlich dafür waren um 5,1 Prozent höhere Spritpreise sowie ein verstärkter Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln, Zeitungen und Zeitschriften sowie Beherbergungsdienstleistungen, teilte die Statistik Austria am Dienstag mit. Wohnungsmieten stiegen um 4,3 Prozent.

Butter, Eier, Milch

Lebensmittel waren um durchschnittlich 3,1 Prozent teurer als vor einem Jahr. Einen enormen Teuerungsschub gab es bei Butter mit plus 44,6 Prozent. Für Milch, Käse und Eier stiegen die Preise um insgesamt 5,3 Prozent.

Restaurants und Hotels verzeichneten um durchschnittlich 3,2 Prozent höhere Preise, wofür teurere Bewirtungsdienstleistungen (insgesamt +3,0 Prozent) ausschlaggebend waren.

Hauptpreistreiber waren die Ausgaben für Freizeit und Kultur mit einem Anstieg von durchschnittlich 3,5 Prozent, gefolgt von jenen für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke. Ohne Ausgaben für Freizeit und Kultur hätte die Inflation 2,0 Prozent betragen.

Der für die Eurozone errechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) stieg im September um 2,6 Prozent, nach 2,1 Prozent im August.

Gegenüber dem Vormonat August stieg das durchschnittliche Preisniveau im September um 1,0 Prozent. Hauptpreistreiber waren die Ausgaben für Bekleidung und Schuhe (durchschnittlich +22,0 Prozent). Ausschlaggebend dafür waren das Ende der Sommerschlussverkäufe und das Eintreffen der Herbst/Winterkollektion.