Biobauern protestierten am Donnerstag vor dem Landwirtschaftsministerium gegen geplante Kürzungen im Agrarumweltprogramm.

© BIO AUSTRIA/Ricardo Herrgott

EU-Umweltprogramm
03/06/2014

Bio-Bauern fürchten Subventionskürzungen

Protestaktion vor Landwirtschaftsministerium: Wollen "nicht das Feigenblatt sein". Weniger Geld für Bodenschutz.

Die Bio-Bauern wollen "nicht das Feigenblatt sein". Daher protestierte eine kleine Delegation der Bio-Austria nur mit einem Feigenblatt bekleidet vor dem Landwirtschaftsministerium gegen Subventionskürzungen.

In den Jahren bis 2020 wird es wegen der Kürzungen im EU-Budget auch weniger Geld für den Agrarbereich geben. Nun geht es um die Verteilung des kleineren Kuchens. Laut Angaben derBio-Austriasollen nur noch knapp über 400 Millionen Euro für umweltbezogene Flächenmaßnahmen zur Verfügung stehen. 2012 waren Umweltleistungen wie etwa Wasser-, Boden- und Artenschutz noch mit 526 Millionen Euro abgegolten worden. Laut Bio-Austria drohen den Bio-Bauern in diesem Bereich Kürzungen um bis zu 30 Prozent.

Die Bio-Austria hat in der Vergangenheit mehrmals zusätzlich Fördermittel verlangt um den Bio-Flächenanteil in der Landwirtschaft von rund 20 Prozent auszuweiten. Doch ohne Erfolg. Der Absatzmarkt für Bioprodukte sei nun mal nicht größer, lautete das Gegenargument.

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