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Privatisierung
10/23/2014

Bieterrennen um Kommunalkredit

Die Hypo Nö hat Interesse an der notverstaatlichten Bank, dafür springt die Erste ab.

Die Republik Österreich hat gute Chancen, die Kommunalkredit Austria – das ist der gute Teil der 2008 notverstaatlichten Kommunalkredit – in den nächsten Monaten zumindest teilweise wieder loszuwerden. Eine gute Handvoll Interessenten hat es in die zweite Runde des Bieterverfahrens geschafft. Ganz vorne mit dabei: die Hypo Niederösterreich, die zusammen mit der Investmentfirma Cudos des ehemaligen Kanzlers Alfred Gusenbauer, dem steirischen Ex-Politiker Herbert Paierl und einer Stiftung von Hans-Peter Haselsteiner um Teile der Kommunalkredit wirbt. Die Hypo wolle sich mit der Kommunalkredit Know-how, Kontakte und Kredite zukaufen, heißt es.

Nicht mehr im Rennen ist hingegen die Erste Group. Die Bank hat nach einer ersten Durchsicht der angebotenen Geschäftsteile der Kommunalkredit ihr unverbindliches Offert zurückgezogen. Der Investmentbanker Willi Hemetsberger zusammen mit dem Investor Michael Tojner soll hingegen weiter an der Kommunalkredit interessiert sein. Verkauft wird bis zur Hälfte des Geschäftsvolumens der Bank – rund fünf Milliarden Euro.

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